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- Lost Place I Altes Stadtbad Krefeld | Urbexart
Urbexart I Historisches Stadtbad Krefeld I Kaiserbad I Freischwimmer e.V. I Urbex Art I Lost Place Photography I Jugendstil I Samara Blue I My Way of Art I Dreamtime Seitenanfang Historische Aufnahmen Fliesen Tablett Einrichtung Seitenanfang Historische Aufnahmen Fliesen Tablett Einrichtung Lost Place - Old City Pool Krefeld return Here I summarize the experiences of a photo tour in this beautiful old Stadtbad Krefeld in June 2020 with the theoretical tour in July of the same year. So many interesting impressions, so many colors, so much information. A documentation where mainly the pictures should do the talking! You can find the history of the tiles here: (...) Historical recordings here: (...) Nachdem ich durch das bunte, für Krefeld Neulinge ein wenig versteckte Tor Einlass gefunden habe, fand ich mich im Hof des alten Stadtbades wieder. Viele Fotokolleginnen und Kollegen waren schon da und warteten auf das, was noch kommen würde. Abwartend schaue ich mich um. Während wir warten, platziere ich Samson junior, mein Fotomaskottchen, schon mal auf der Windschutzscheibe des offensichtlich auch schon in die Jahre gekommen Busses. Ein bisschen Spaß muss sein. Endlich kann jeder seinen Obolus entrichten, erhält einen Schutzhelm und die neuesten Corona Verhaltensregeln. Alles halb so wild, wird schon gehen, Hauptsache ich bekomme endlich etwas vor die Linse. Habe ich erwähnt, dass ich manchmal nicht sehr geduldig bin ;-). Wissenswertes aus der ca. 1,5 Std. dauernden kostenlosen, Spenden erwünschten theoretischen Führung: Die erste Sauna gab es wahrscheinlich um 70 nach Christi in Gelduba/Gellep, einem alten Siedlungskern, der von den kaiserlichen Truppen bis mind. ins 5.Jh. nach Christi genutzt wurde. Gelduba ist der heutige Krefelder Stadtteil Gellep und ein archäologisch wertvoller Fundort. Dann wird lange Zeit nichts "waschenswertes" berichtet. Erst später im Mittelalter tauchten Bäder/Waschhäuser wieder auf. Wie schon erwähnt, sind wir im Mittelalter: Hier wurden Waschzuber benutzt. Es gab Bader, die neben den Waschungen auch zur Ader ließen und andere körpernahe Dienstleistungen verrichteten. Da es hier auch zu geschlechtsübergreifenden Dienstleistungen kam, die der Kirche auf schärfste verpönt waren, geriet das Waschen an sich in den höheren Kreisen in Vergessenheit. Meist wurde hier ein Mensch nur einmal nass, und das war bei der Taufe. Das gemeine Volk ging in die Flüsse, um sich zu waschen. Im späteren Barock/Rokoko wurde die Körperhygiene mittels Puder und allerlei Duftwässerchen und anderer merkwürdiger Ingredenzien durchgeführt. Diese Zustände führten naturgemäß zu immer stärkeren gesundheitlichen Problemen. Um 1800 war Crefeld mit ca. 8.500 Einwohnern eher dünn besiedelt. Doch nach und nach kamen immer mehr Menschen auf der Suche nach Arbeit in die Stadt. Die ehemals freien Weber verdingten sich als Lohnarbeiter in der Textilindustrie. Aus dem Ruhrgebiet zog es viele Arbeiter in die Seidenindustrie, die ein angenehmeres Arbeitsumfeld versprach als der Kohleabbau und die Schwerindustrie. Explosionsartig stieg die Einwohnerzahl auf 100.000 Einwohner. Aber da die Stadt nicht mehr Platz bot, lebten sehr viele Menschen auf immer enger werdendem Raum. Um die hygienischen Probleme in den Griff zu bekommen, waren gravierende Änderungen von Nöten. Da die Stadt Krefeld auf Drängen der Handelskammer den Sitz des zuständigen Landgerichtes in das Stadtgebiet holen wollte, das preußische Justizministerium aber als Mindestanforderung eine öffentliche Badanstalt forderte, wurde ab 1882 eine öffentliche Badeanstalt geplant und am 01.05.1890 an der Neusser Str. eröffnet. Der Fokus lag naturgemäß bei Eröffnung des Bades nicht auf dem Schwimmen, sondern auch auf dem Bestaunen der technischen Neuerungen und der exquisiten Ausstattung. Das Bad wurde vom Architekten Johann Burkhart im Jugendstil geplant. Die Anlage befindet sich im verdichteten Stadtkern. Durch die Integration in die vorhanden Geschäftsstraßen, fanden Schaufensterfronten keinen Platz. Stattdessen wurde die Inneneinrichtung hochwertig und großzügig erbaut. Es geht hinauf im opulenten Treppenhaus mit seinen wunderschön geschmiedeten Treppengeländern. Staunend bekommen wir einen ersten Eindruck, welch prachtvoller Lost Place auf uns wartet. Ein erster flüchtiger Blick in einen der zahllosten Gänge. Schnell die Kamera genommen und den ersten Eindruck fest gehalten. Noch nicht wirklich ein Blick für die einstige Schönheit, sondern ein Empfinden von Traurigkeit ob der Unordnung und des Verfalls. Im Laufe der Führung soll sich der Eindruck ein wenig abschwächen. Vieles ist schon aufgeräumt, gesäubert und ein wenig für den Betrachter her gerichtet. Doch weiter in der Geschichte dieser faszinierenden Zeugnisse vergangener Zeit ... Im Vestibül, dem Treppenaufgang zum Herrenbad befindet sich ein in blau gehaltenes Kunstwerk des Theatermalers Fritz Huhnen. Der in Krefeld beheimatete Maler verewigte auf diesem Bild auf dem Beckenrand unten rechts sitzend die Krefelder Schwimmerin Wiltrud Urselmann. Sie hat bei den Olympischen Spielen 1960 eine Silbermedallie erschwommen. Wenn der Blick durch den sonnendurchfluteten Flur fällt, kann man sich für einen Moment in der Schönheit der vergangenen Tage verlieren. s. Link Wiltrud Urselmann unten rechts am Beckenrand sitzend. Eine außergewöhnliche Idee, eine Sportlerin zu ehren. Das Bild wurde 1969/61 erschaffen und 2002 zum letzten Mal restauriert. s. Link Durch Feuchtigkeit und Kälte hat dieses Kunstwerk enorm gelitten und 2017 wurde über einen Noterhalt in Höhe von ca. €950 – €1.200 debattiert. Laut Aussagen von Anke Drießen Seeger (SPD) handelt es sich um ein Bild doppelter Bedeutung, da es eine Homage an 2 Krefelder Künstler ist. Auch der bekannte Schauspieler Bud Spencer hat in seiner Schwimmkariere das Krefelder Bad beehrt. 1951 trat er unter dem Namen Carlo Pedersoli für Ratio Rom international an. Eleganter Treppenaufgang, lichtdurchflutet, lädt dazu ein, einen Moment der Ruhe zu genießen. Erstaunlich gut erhalten sind die Treppenstufen aus Holz. Edel, doch schlicht und zeitlos zeigen sie Stil und Eleganz. Die reiche Seidenstatt Crefeld wollte im deutschen Reich zeigen, was sie sich wert war. Das ist ihr mit diesem Bad mehr als gelungen. Streng getrennt nach Damen und Herren gelangten die Badegäste an ihren jeweiligen Ort der Ruhe und des Entspannens. Mit der 1877 ersten richtigen Wasserleitung war die Wasserversorgung gesichert. Hatten die Damen z.B. ihre Blechmarken für den Eintritt erhalten, konnten sie im Warteraum auf eine freie Badekabine warten. Es wird berichtet, dass oft ein ziemlich rauer Umgangston seitens der Badedienerinnen herrschte. Die geringe Bezahlung für die doch ziemlich anstrengende Arbeit mag ein Grund dafür sein. Innehalten ... wenn die Welt sich um einen herum dreht. Es gibt immer eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und für einen Moment einfach den Augenblick zu genießen. So tankt man genügend Kraft, um wieder in den Trubel des Alltags einzusteigen. (Pinterest) - Vielleicht war dies früher so ein Ort für die Besucher des Bades. Für mich war es so ein Moment, während ich versucht habe, das Gefühl mit meiner Kamera fest zuhalten. Deshalb konnte ich mich auch nicht entscheiden, welches Bild ich nehme ... Ein Damen- und ein Herrenbad sowie ein hufeisenförmiger Wannenbädertrakt vervollständigten mit medizinischen und römisch-irischen Bädern die Anlage. Dieses wunderschöne Stadtbad Krefeld zählte seinerzeit zu den größten Bädern im deutschen Kaiserreich. Es war 113 Jahre mit Unterbrechungen in Betrieb. Trotz Staub und Schmutz der Vernachlässigung ist die einstige Exklusivität noch gut erkennbar. Da wenig Grund und Boden für die Bebauung zur Verfügung stand, wurde die Badeanstalt auf engstem Raum in die vorhandenen Geschäftsstraßen integriert. In den heutigen Büroräumen gab es zu früherer Zeit ein Damenmodengeschäft, später einen TUI Reisveranstalter. Im oberen Bereich lagen die Wohnungen für die Bediensteten. Im Eingangsbereich gab es einen Kiosk, der so klein war, dass der Besitzer sich darin kaum bewegen konnte. Den Eingang zierte ein schmiedeeisernes Tor. Zur Eröffnung kamen ca. 1.400 Menschen auch um die erste elektrische Anlage zu bestaunen. Zur Absicherung soll es allerdings auch Gasbeleuchtung gegeben haben, um im Fall eines Versagens des neuen Stroms weiter über Licht zu verfügen. Die Bauweise an sich mit vielen großen Fenstern und Lichthöfen war noch zusätzlich dazu geeignet, das Bad in hellem Licht erscheinen zu lassen. Samson junior scheinen die schönen Muster der Fliesen ebenfalls zu gefallen. 1897 wurde die Brausen Abteilung eröffnet. Duschen kostete 10 oder 20 Pfennig incl. Handtuch und Seife. Es gab Baden 1., 2., und 3. Klasse, mit oder ohne Seife/Handtuch, Massage, Vitamin D-Behandlung, mit und ohne was auch immer. Danach mussten sich Männer und Frauen getrennt in ihre jeweiligen Bereiche begeben. Links die Treppe hoch gelangte Frau ins Damenbad. Im rechten Bereich lag die Wäscherei. Meist wurde die im Bad benötige Wäsche ausgeliehen, damit man sofort nach der Arbeit zum Baden gehen konnte. Die Fliesen im gesamten Bad gehören zu den damals teuersten erhältlichen Materialien. Sie wurden fugenlos verlegt, eine heute kaum noch zu findende handwerkliche Technik. Die Natur kehrt zurück, überall, wo es das kleinste Schlupfloch gibt. Erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit und Unaufhaltsamkeit dieser Prozess vonstatten geht. Im Kellerbereich befand sich eine Wäsche-U-Bahn, um die Wege möglichst kurz und schnell zu halten. Zur Eröffnung wurde sich mit einer Klingelanlage und Sprachrohren verständigt. Später wurde eine modernere Telefonanlage eingebaut. Im Bad arbeiteten einige wenige Beamte ein hauptberuflicher Maschinist, Masseusen und Masseure und ein Kassierer. Der Verdienst lag bei ca. 1.000 Deutschmark. Der Rest der dort arbeitenden Menschen waren Tagelöhner, deren Verdienst bei 4 – 6 Deutschmark/Tag lag. Die Eintrittspreise lagen je nach gebuchter Leistung bei 0,50 – 2,50 Deutschmark. Es gab die ersten Solarien, allerdings angeblich mehr zur Vitamin D Abdeckung, denn zur angenehmen Bräune. Geplant wurden Kosten in Höhe von 200.000 Deutschmark. Da man sich mit diesem Prachtbau ... ... auf Neuland begab, betrugen letztendlich die Kosten lt. Wikipedia 919.134,89 Deutschmark. Weil die geplante Übernahme dieser Kosten durch Investoren einer Aktiengellsellschaft nie zustande kam, musste die Stadt Krefeld allein für die Kosten aufkommen. Doch da die Ausstattung so überaus prächtig und ansehnlich war, geriet letztendlich niemand mehr in Staunen über diese hohen Kosten. Eine Mettlacher Fliesenfirma war 2 Jahre damit beschäftigt, alles benötigten Fliesen herzustellen. Im Salon Bad, auch Kaiserbad genannt, herrschte ein feudales Ambiente. Eine Liege, Korbstühle und ein Duschvorhang vervollständigten die Einrichtung. Über 3 verschiedene Klassen von Dusch- und Wannenbädern verfügte das alte Stadtbad, wovon das Kaiserbad das hochwertigste war. Die Fenster zum Flur hatten eine Blindverglasung, damit die Badenden vor neugierigen Blicken aus den Fluren geschützt waren. Im späteren Verlauf wurde dieser Raum auch als Familienbad genutzt. Die Fliesen stammen von Villeroy & Boch. Dieser Raum steht unter Denkmalschutz und es gibt Überlegungen, ihn komplett wieder herzurichten. In 2019 wurde durch vandallistische Übergriffe einiger Schaden angerichtet. So wurde ein Wannengriff ´raus getreten. Im ganzen Haus gibt es z.B. auch keine Kupfer o.ä. wertvolles Material mehr. Dieser Spruch (Herzensliebe.com) und die einst luxuriöse Ruhebank gehörten für mich sofort zusammen. So viel Zeit im Dornröschenschlaf vergangen. So viel zu planen, reparieren, erhalten und/oder zu verändern. Nichts, was in kurzer Zeit vollzogen werden kann. Geduld, Zeit, Initiative werden letztendlich zu einem tollen Ergebnis führen. Davon bin ich fest überzeugt, habe ich doch das Team der Freischwimmer als äußerst engagiert, kompetent und nachhaltig arbeitend erleben können. Nachdem das Bad in Etappen geschlossen wurde, hat es einige nicht wirklich erfolgreiche Versuche gegeben, mit Kunstinstallationen Besucher anzulocken. Ca. 7 Jahre bevor auch das Herrenbad endgültig geschlossen wurde, stellten z.B. 24 Krefelder und regionale Künstlerinnen verschiedene heiter-tiefsinnige, raumbezogene Installationen aus. Hierzu wurden die Räume unter Einbezug ihres Charakters genutzt. Siehe hierzu Link: Szenische Führungen durch das Bad sind eine der Aktionen, die vom freischwimmer e.V. zur Wiederbelebung des Bades durchgeführt wurden. Der Verein kümmert sich seit 2018 darum, das alte Stadtbad gemeinsam mit den Krefelder Bürgerinnen und Bürgern zu neuem Glanz und neuen Aufgaben zu verhelfen. Samson junior musste sich schnell mal in die Szene einschleichen ;-). Bericht zu den szenischen Führungen siehe folgenden Link: Spieglein, Spieglein an der Wand... ein wenig Selbstdarstellung sei der Fotografin erlaubt :-). Gut zu erkennen sind hier auch die maroden Mauerwerke. Das Herrenbad eines der größten und schönsten Bäder im damaligen kaiserlichen Deutschland mit 26 m Länge. Später wurde es auf Wettkampfmaße (25 m) angepasst. Die hohen gewölbten Decken unterstützen den Eindruck von Großzügigkeit und Exklusivität. 1922 wurde mit dem Bau eines neuen Elektrizitätswerkes die Anlieferung von Warmwasser möglich. Eine 800 m lange Leitung leitete die Abwärme ins Schwimmbad, wo sie noch abgekühlt wurde. So konnte 1/3 Energie gespart werden. In den Hallenbädern fand auch der Sport ein Zuhause. Der Krefelder Schwimmverein wurde dort im Juli 1983 gegründet. Von Beginn an fanden hier Wettkämpfe statt. Neben Wiltrud Urselmann, gab es z.B. Martha Genenger und andere Olympioniken, Europa- und Weltmeister. Nach dem 1. Weltkrieg gehörte Schwimmen zum festen Sportunterricht an den städtischen Schulen. Bis zur Schließung des Damenbades trainierten hier auch ... ... die Rettungsschwimmer des Deutschen Roten Kreuzes und der Krefelder Wasserwacht. Sogar Wasserball fand hier seine Liebhaber. 1996 gab es einen Umbau, bei dem u.a. Finnenrinnen eingebaut wurden, die mit Wasserumwälzungen zusammen zu verbesserten Hygienebedingungen führen sollten. Aber auch diese Maßnahmen konnten den Niedergang nicht aufhalten. Da das Schwimmbad in Fischeln bedeutend billiger war, wurde für das Jahr 2000 die Schließung geplant. Im August 2000 jedoch gab es einen Unfall im Bockumer Badezentrum mit 46 meist jugendlichen leicht Verletzten. Aus ungeklärten Ursachen brach die Unterdecke im Schwimmbereich ein. "Das Wunder von Krefeld" betitelte die Presse damals dieses Ereignis (vgl. Link). Das Bad wurde geschlossen und das Herrenbad für kurze Zeit reaktiviert. Die Schulen und Vereine mussten dieses Bad nun nutzen, so dass die Öffentlichkeit nur ca. 2 Stunden zum Schwimmen hatte. Durch die zum Teil sehr veraltete technische Anlage musste das Bad manchmal ganz geschlossen werden. Die marode Heizungsanlage fiel häufig aus, so dass das Wasser kalt blieb. Neben dem bald instand gesetzten Bockumer Badezentrum eröffnete im Stadtteil Königshof ein weiters Schwimmbad. Nicht nur die immer wieder auftretenden technischen Probleme, sondern auch die mittlerweile ausreichende Versorgung im Bad- und Schwimmbereich waren der Grund für eine endgültige Schließung des einstigen Prachtbaus. Am 24.01.2003 verließ der letzte Badegast die heiligen Hallen. Seitdem befindet sich das Bad in unverändertem Zustand. Ein Blick durch die Glaskugel sei mir erlaubt ... Glänzend und auf den Kopf gestellt erscheint das Herrenbad. Ein Zeichen für eine vollkommen kontroverse aber nicht desto trotz strahlende Zukunft? Warten wir es ab ... Die Gänge zu und zwischen den Bädern waren mit Kokosmatten ausgelegt. Der Hauptaugenmerk bei Eröffnung lag in erster Linie beim Baden/Waschen zur Köperhygiene, weniger beim reinen Schwimmen. Hatte man den jeweiligen Eintrittspreis gezahlt, hat ein Badediener die Tür aufgeschlossen und das heiße Wasser eingelassen. Die Uhr wurde auf 0,45 Minuten gestellt. Danach musste man das Bad verlassen. Wurde das versäumt, musste nachgezahlt werden. Die großen Mengen Wasser, die das Bad benötigte, wurden mit Hilfe großer Mengen Kohle aufgewärmt. Mehr als 19° schafften die Hallenbäder damals allerdings nicht. So musste das Bad zur Zeit des 1. Weltkrieges, als Kohle zum ersten Mal knapp wurde, zum ersten Mal schließen. Wasseraufbereitung oder spezielle Desinfektion war zur damaligen Zeit auch noch nicht möglich. Vor allem im Sommer war trübes Wasser die Folge. Bei hohen Betrieb musste das Wasser bis zu drei mal in der Woche ausgetauscht werden. Spinnweben und Taubenkot bedecken nun Stufen und Treppengeländer der vormals so prachtvollen Badestätte, erinnern mich an die oder andere verbotene Location bei Harry Potter. Der einstige Glanz aber blitzt an vielen Stellen durch und lädt ein, auch die wunderschönen Kleinigkeiten wahrzunehmen. Wo bitte ist die Toilettenfrau geblieben? Dieses Bild berührt mich. Vielleicht weil es so einfach und unspektakulär ist. Aus jeder Perspektive beeindruckend, lässt sich trotz des allgegenwärtigen Staubes noch sehr gut die hochwertig farbige Verarbeitung des Fußbodens erkennen. Immer herein spaziert ... Neben dem normalen Regelbetrieb war es schwierig, das Wettkampftraining zu integrieren. Morgens erschienen die Frühschwimmer, danach die Schulen, am Nachmittag fand der Normalbetrieb statt und abends hatten die Vereine Trainingszeiten. So blieb für die Leistungsschwimmer nur der frühe Morgen oder später am Abend. Zu Spitzenzeiten gab es ca. 500.000 Besucher im Stadtbad, zum Schluss waren es gerade mal 8.500 Besucher. Eine traurige Bilanz. Bin gleich zurück ... scheint das verwaiste Kassenhäuschen dem vorbei schlendernden Besucher zu sagen. Wäre schön, wenn das wahr wäre, würde sicher so mancher Krefelder sagen, der hier schwimmen gelernt hat. Glaubt man den Ur-Krefeldern, so hat hier fast jedes Kind das Schwimmen gelernt. Vor ca. 1,5 Jahren wurden Teile des Mauerwerkes restauriert, weil sich der gemeine Hausschwamm dort breit gemacht hat. Da im Laufe der Jahre Efeu durch die Fenster gedrungen ist, wurden in Teilen neue Fenster eingesetzt, einige Fenster sind z.Zt. mit Sperrholzplatten verschlossen, letztendlich auch um den fliegenden Ratten /Tauben den begehrten Zugang zu verwehren. Weitere Informationen zu Sanierungsmöglichkeiten siehe Link: Ein Licht am Ende des Tunnels ... Eines der zahlreichen großen Fenster, die dem Bad zu guten Lichtverhältnissen auch ohne Strom und Gas verholfen haben. Außerdem eine Perspektive, die mit oder ohne Mensch zu einem der beliebtesten Fotomotive der alten Lady geworden ist. Zur Eröffnung tat im Frauenbad ein Bademeister Dienst. Dieser kam allerdings dort nicht wirklich zurecht. Bald wurde eine Bademeisterin eingestellt, deren Anstellung jedoch erst nach längeren Diskussionen genehmigt wurde. Das Becken war 16 m lang und das Wasser war meistens trüb. Es wurde 2 x in der Woche gewechselt und wurde mit ca. 22° warmen Wasser aus dem Kesselhaus beliefert. Die meiste Zeit hatte das Wasser allerdings nur 19°. Das Wasser bei den Herren wurde häufiger gewechselt als im Damen Bad. Aus diesem Grund kam es zur einer Eingabe, dass auch im Damen Bad das Wasser häufiger gewechselt werden sollte. Nach intensiver Prüfung der Sachlage gab es Annahmen, dass die Trübung des Wassers aufgrund der Tatsache herrühren könnte, dass es die Damen würden mit der Hygiene nicht so genau nehmen würden. Offensichtlich war es nicht einfach, die Wasserhygiene zu gewährleisten, 5 Liter Chlor, an einem Ende ins Becken gegeben, mussten auch erstmal am anderen Ende ankommen. Das Damen Bad war teuer zu beheizen, was letztendlich mit zur Schließung geführt hat. Zur Blütezeit fanden im Damen Bad alle 2-3 Monate sogar Taufen der Zeugen Jehovas statt. Ende 1992 wurde das Damen Bad letztendlich wegen der zahlreichen Schäden des Erdbebens am 13.04.1992 geschlossen. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,9 auf der Richterskala und war das stärkste der Region seit dem Dürener Beben von 1756. Das Epizentrum lag 4 km südwestlich von Roermond. (Quelle: Wikipedia und vgl. Link) Allein der Nachweis der hieraus resultierenden gravierenden Schäden wurde offenbar nie nachweislich geführt. Hier sind noch einmal die wunderschönen Originalfliesen zu sehen. Auch die übrigen Treppenhäuser des alten Stadtbades Krefeld zeigen ihren gediegen zeitlosen Charme. Nach 38 Jahren schließt der Frisör im Stadtbad seine Türen. Selbst meinem Mann ist dieser Salon noch in guter Erinnerung, ist er doch oft dort zum Haare schneiden gewesen. Verschiedenen Aussagen zur Folge betrieb der Frisör seine Laden die letzten 5 Jahre ohne Heizung, da die technischen Anlagen marode waren. Auch soll er seinen Salon in gleichbleibender Art und Weise betrieben haben, ohne den Strömungen der Zeit zu folgen. WAZ 30.12.2008 Die Ära von "Babier Stefan", dem wohl bekanntesten Frisör der Krefelder Innenstadt, endet hier an einem Mittwoch um 13.00 Uhr. Generationen von Krefeldern hat Stefan Sczesniok gestylt, geschoren und zurechtgemacht. Egal ob Politiker, Künstler, Sportler oder einfacher Bürger, willkommen war ihm, der jeden Kunden duzt, jeder: "Erst meine Kunden haben den Laden zum Kult gemacht. Allein hätte ich das nicht geschafft." Chic der 50ger Jahre, braune Holzvertäfelung, 3 rote Frisierstühle, an den Wänden Ansichtskarten, Karikaturen, Fotografien und sonstige liebevolle Erinnerungen. Ein Salon, von und mit den Kunden gestaltet. Wehmütig erinnert sich Stefan Sczesniok an die längst vergangenen Zeiten, in denen er als "Babier" im wahrsten Sinne des Wortes für die Manneszier mit einer fachmännischen Rasur dienen konnte. Sie hierzu auch folgenden Link: Nach 1945 wurde schlicht und funktionell r, im 50ger Jahre Stil eben. Schwimmen sollten die Krefelder*innen hier, so erklärte es auch Peter Borg, mit über 80 Jahren der älteste noch lebende Bademeister des Stadtbades. Ein Zeitzeuge, der hier unbedingt zu Wort kommen soll. „Man sollte vor allem an die Kinder und Jugend denken, wenn man für Krefeld etwas machen will“, schreibt der ehemalige Schwimmtrainer dem Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer ins Poesiealbum. (Interview siehe Link) Am 01.08.1955 begann Peter Borg sein Ausbildung im alten Krefelder Stadtbad. Ca. 65 Mitarbeiter gab es zu jener Zeit. In der Werkstatt arbeiteten ein Installateurmeister, ein Maurer, ein Schlosser und ein Schmied. Man war also weitgehend autark. Heizer arbeiteten im Kesselhaus an der Gerberstraße, wo das Wasser mit Hilfe von unzähligen Kohlelieferungen angewärmt wurde. Etwas traurig die Atmosphäre der verlassenen Dusche, erinnert sie mich doch an so manch eher ungeliebte Schulschwimmstunde. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Dazu erzählt Borg von den Frühschwimmern "Morgenröte", bestehend u.a. aus einflussreichen Geschäftsleuten und Politikern, machte sich eine ca. 150 Mann starke Gruppe jeden Morgen um 6:30 Uhr auf ins nasse Element, Spaß inbegriffen. Konrad Grundmann (CDU 1959-1966 Arbeits- und Sozialminister NRW) z.B. ließ sich im Dienstwagen aufs Gelände fahren und von seinem Chauffeur die Türen aufhalten und die Handtücher anreichen. Wenn Peter Borg dann von einem Amtsleiter erzählt, dem von einem Zahnarzt mahnend ;-) ein Stück Seife im Wert von 20 Pfennig nachgetragen wurde, fragt sich, wer da zuletzt lachte. Arbeitspläne, fein säuberlich mit der Hand geschrieben, geben einen flüchtigen Einblick in damalige Arbeitsplatzbeschreibungen. Der Weg zu den Umkleiden durch die Türen wurde Stiefelgang genannt. Zur Seite zum Becken hin, durch Vorhänge getrennt wurde der Gang Barfußgang genannt. Leider sind auch hier die Duschköpfe u.Ä. Alles geklaut. Nachdem Tauben 20 Jahre lang hier eine Bleibe gefunden haben, wurden nun die Fenster zugemacht. Nur noch vertrockneter Vogelkot und ein paar zerzauste Federn erinnern an die Zeit der "Flugratten". (Ich mag Tauben übrigens ...) Seinerzeit war diese Anlage sicherlich modern und leistungsfähig. Jetzt gibt sie diesem Bad einen maroden Anstrich verbunden mit nostalgischen Erinnerungen ... Im Aushangbereich wurden Ankündigungen der verschiedenen Bereiche und Vereine veröffentlicht, auch Siege der hier trainierenden Leistungssportler konnten hier bewundert werden. Dieser prächtige Raum war der Ruheraum zum römisch-irischen Bad. An der linken Seite befanden sich 19 Umkleidekabinen, in der Mitte des Raumes befand sich ein langer Tisch mit Stühlen, an der rechten Seite gab es Waschbecken. Das kassettierte Tonnengewölbe gibt dem Raum Größe und Präsenz. Bis 1963 war diese Saunaanlage in Betrieb. Da mittels Fernwärme nicht genug Wärme erzeugt wurde und in Bockum ein Badezentrum geplant war, wurde diese Anlage außer Betrieb genommen. Nach 20 Jahren im Dornröschenschlaft fand dann hier von 1983 - 2002 der Männerbund Schlaraffia eine neue Burg. 1859 gründeten Theaterleute, Künstler und Literaten in Prag den Männerbund Schlaraffe nachdem sie von den klassischen Männerbünden abgelehnt wurden. So wurde die Vereinigung auch gedacht als Persiflage der elitären Männerclubs des 19. Jahrh. wie z.B. Lions-Club oder Rotary-Club. PRAGA - zeitgenössische Darstellung des Gründungsorte. Bei den Schlaraffen kann jeder seine kreative Leidenschaft ausleben und einfach Spaß haben. Entstanden aus den Reihen der Schauspieler, die meist in den Wintermonaten Engagements hatten, fanden und finden die wöchentlichen Treffen in den Wintermonaten (01.10.-30.04. Nordhalbkugel, 01.04.-30.10. Südhalbkugel) statt. Man hält freundschaftliche Wert sehr hoch, sie sind ausgesprochen tolerant und Freundschaften können weltweit gepflegt werden. Im Sommer finden Veranstaltungen auch mit den Frauen und Kindern statt. Die wöchentlichen Treffen werden „Sippungen“ genannt. Hier ein Blick in die Räume des Heißluftbades, noch zu erkennen, die besonderen roten Fliesen an den Wänden. Diese wurden extra für diese Räume entworfen. Kreiert wurden diese Fliesen von Otto Eckmann, einem Hauptvertreter der floralen Richtung des Jugendstils, dessen Werke u.a. im Kaiser Willelm Museum in Krefeld zu sehen sind. Das fröhliche Spiel erfolgt nach festen Regeln und wird ergänzt durch originelle Namen, kuriose Titel und manchmal bizarres Vokabular. Alles geeignet und zum Zweck der zeitweisen Loslösung vom Alltag. Heute haben sie ihre Burg in Uerdingen im et Klöske. s. Link Die Tafeln mit ritterlichen Namen erinnern noch heute an das Treiben der lustigen Rittersleut. Geprägt von mittelalterlich-romantischer Stimmung wird jedoch das Rittertum parodiert und „Mann“ kann so im Spiel seinem Alltag für einen Moment entfliehen. (Quelle: Schlaraffia Augusta Trevirorum) Schlaraffia Crefeldensis feierte 2013 den 100 Geburtstag. Die Schlaraffenburg wurde nach Vorbild eines Rittersaals ausstaffiert, die Mitglieder kleiden sich während ihrer Treffen in ritterlicher Manier. Blick aus den hinteren Räumen in den Ruheraum der ehemaligen Sauna. Der Saunabereich war mit einer Dampfgrotte, römisch-irischen Bädern und einem Tauchbecken ausgesprochen aufwändig ausgestattet. 3 Mitarbeiter waren dort für die Massagen zuständig. Die Jockeys der Krefelder Rennbahn schwitzen hier, in Gummisäcke verpackt, überflüssiges Gewicht ab. So verfügte die Samt- und Seidenstadt Krefeld über einen Wellnesstempel, als der Rest der Welt davon noch nie gehört hatte. Doch das Stadtbad stellte im Laufe der Zeit auf Fernwärme um. Das war der Anfang vom Ende, vermutete Herrn Borg. Da nun das hauseigene Kesselhaus nicht mehr genutzt wurde, konnten die notwendigen 50° nicht mehr erreicht werden. Hier zu sehen eines der wenigen Hinterlassenschaften von Sprayern, aus der Zeit als das Bad noch ein echter Lost Place war. Leider kein besonders beeindruckendes Kunstwerk. Auch hier einer der hinteren Räume. Der Fußboden mit den wunderschönen Intarsien Mustern und die Wände klassisch in blau-weiß gehalten. Auf dem Weg nach draußen schnell noch ein letzter Blick durch trübe Fensterscheiben auf die allgegenwärtige Natur und dem Verfall anheim gefallenes Mauerwerk. Es gab zwei große Schwimmbecken, die von der Gerberstraße aus erreicht werden konnten. Zum Abschluss nun noch der Weg in Freie ... Das 1925 eröffnete Freibad wurde von Ludwig Lubszynski und Walter Bollert entworfen. Springbrunnen, Säulen mit Emporen und Wasserspiele vervollständigten das imposante und verschwenderische Erscheinungsbild. Das größere der Becken im Freibad hatte Wettkampfmaße, so das hier auch internationale Wettkämpfe stattfinden konnten. Im Oktober 1944 zerstörte mindesten eine Sprengbombe das Freibad. Nach dem Krieg fand 1946 eine zweckmäßig einfache Instandsetzung statt. Das komfortlose Hinterhofambiente führte dazu, dass die Badegäste es sich mit ihren Badetüchern einfach auf den Betonflächen bequem machten. Allerdings tat dieser Umstand der Beliebtheit des alten Krefelder Freibades offensichtlich keinen Abbruch. Historische Bilder siehe unten ... Wiltrud Urselmann, die 1960 als Olympiazweite über 200-Meter-Brust wurde, soll ihren Weltrekord hier im Freibad auf der 33,3 Meter langen Bahn aufgestellt haben. Martha Geneger, am 11.11.1911 in Krefeld geboren, die 1936 eine Silbermedalie über die selbe Disziplin in Berlin gewann, hat ebenfalls an der Neusser Str. trainiert (vgl. Link). Offensichtlich war Krefeld seinerzeit eine Hochburg des Schwimmsport in ganz Deutschland. Wie ein beschaulicher Teich präsentieren sich die ehemaligen Schwimmbecken mit zahlreichen Seerosen dem neugierigen Besucher. Es bestehen Überlegungen, diese so zu belassen und der Natur einen Raum zu geben. Offensichtlich haben schon verschiedene Fische hier ein neues Zuhause gefunden. Wie ein Mahnmal aus längst vergangenen Tagen erhebt sich der alte Sprungturm mit üppigen Efeuranken aus der noch verwilderten Natur des Freibades. Für mich hatte der Anblick etwas Märchenhaftes ... Weniger Märchenhaft sondern eher zupackend und wirklichkeitsnah ist die Arbeit des freischwimmer e.v. Diese verfolgen ihr Ziel, das alte Stadtbad neu zu entdecken und mit kreativen Aktionen in einer Art Zwischennutzung zu beleben. Hierzu finden unterschiedlichste Aktionen statt. Siehe hierzu Link: Auf eigene Gefahr ist auch ein Besuch an diesem außergewöhnlichen Ort. Er macht süchtig. Süchtig nach mehr Fotos, nach mehr Zeit dort zu verbringen und noch mehr verborgene Schätze aufzuspüren. In den Sommermonaten buddeln sich hier bis zu 40 ehrenamtliche Helfer durch die wild wachsende Natur und schaffen so grüne Oasen für die Krefeld*innen. Mehr dazu siehe Link: Ein wenig bizarr macht alte Sattelitenschüssel auf sich aufmerksam und erinnert den Besucher an früheres buntes Treiben, an heiße Sommer und für viele Krefelder Bürgerinnen und Bürger an längst vergangene Kindheit. Die weitläufigen Außenbereiche des alten Krefelder Freibades werden zu neuem Leben erweckt. Die freiwschwimmer e.v. starteten ab 'Ende Februar 2020 eine gemeinsamen Bad-Initiative. Es wurde sozusagen die Bad Saison eröffnet. Unter dem Titel Frei-Tag z.B. fand jeden Freitag von 17-20 Uhr auch unter Coronabedingungen ein freies Picknick statt. Die Krefelder Bürger*innen konnten mit wieder belebtem Strandfeeling erholsam ins Wochenende starten. Schön, dass du es bis zum Ende geschafft hast :-). Ich nehme es als deine Wertschätzung. Wertschätzung ist eine der schönsten Formen der Anerkennung. (Ernst Ferstl) Old oneStadtbad Krefeld also onFacebook Old Stadtbad Krefeld - historical recordings Zerstörtes Freibad Krefeld Okt 1944 Freibad Krefeld Saison Eröffnung 10.05.1960 Freibad Krefeld Saison Eröffnung 10.05.1960 Freibad Krefeld Saison Eröffnung 10.05.1960 Freibad Krefeld Saison Eröffnung 10.05.1960 Ende der Freibad Saison in Krefeld 22.09.1961 Freibad Krefeld 1968 - Fachleute unter sich Barbier Stefans Reich im alten Stadtbad Krefeld Historische Aufnahmen Villeroy & Boch - mosaic factory in Mettlach on the Saar The history of the tile Fliesen I would like to take this opportunity to thank Villeroy & Boch for their kind support in researching the history and manufacture of the beautiful wall and floor tiles. With the exact designation together with the description of the production of the famous Mettlach floor tiles you get an impression of the complexity of the production and the exclusivity of the tiles. A special specialist was found in Wilhelm Joliet, who in 1962 passed his master's examination as a freelance tile, slab and mosaic fitter and initially settled in Oberpleis/Siegkreis. He developed special manuals for training and led specialist seminars at master schools in the new federal states. Im Weiteren ist er als Gutachter tätig und verfolgt als_cc781905 -5cde-3194-bb3b-136bad5cf58d_ Fliesenforscher in Europe the traces of the old hand- Color layers filled according to the pattern specification. After the metal template has been pulled out, the backfilling compound made of coarser, undyed stoneware clay powder is poured in. Then the high-pressure pressing takes place at approx. Furnace at 1,100 - 1,200 °C. The manufacturing process is described in the original Villeroy & Boch price list (01/1896):"All our plates are made dry-pressed from dust with the addition of feldspar and burned in incandescent heat so that they form a fused and vitrified mass." Under §1 of the price list you will find the quality of the stoneware tiles manufactured since 1852 as follows:“The plates are made of hard-fired mass of stone so hard and durable that they give off sparks on the steel and withstand all the effects of the weather. The colors are burned in to a depth of 2-3 mm, so they do not bleed even with the heaviest wear. The durability of the masses, the beauty of the coloring and the great care taken in sorting ensure the preference of the slabs over all similar material.” According to information from the Villeroy & Boch company, the tiles for the municipal pool were made in Mettlach around 1890. In the directory of the larger buildings, in which Mettlach mosaic and wall panels, facing bricks and pin mosaics are listed, it is noted that Crefeld received 190 m² of floor tiles in 1889. Information about the amount of wall tiles can not be found here. Some of the patterns used can be traced back to the Villeroy & Boch pattern book from 1886. See the gallery below. (www.geschichte-der-fliese.de) Mettlach wall and floor panels/Original Stadtbad Krefeld & sample Tablett Einrichtung A special thank you goes to the tile specialist Mr. Wilhelm Joliet, who not only supported me at short notice in the search for special patterns that were used in the Stadtbad Krefeld, but also allowed me to publish them in my report. The folder with the sample sheets is in the Württemberg State Library in Stuttgart. This is an interesting and important part of dealing with abandoned places, but also time consuming.
- Oldhaus-D und Kerim Musanovic-BIH | Urbexart
Streetart I Graffiti I OLDHAUS I Kerim Musanovic I Seidenweberhaus I Silk City Gallery I Samara Blue Urbex Art I Kreative Fotografie I Beuys I Hommage an Beuys street art - Oner OLDHAUS/D & Kerim Musanovic/BIH "The Beuys can ... " return Anfang Oldhaus Facebook * Instagram "Art is in crisis. All areas are in crisis." (Beuys) - Artist info(...) Info Oldhaus Artist information Oner OLDHAUS & Kerim Musanovic After it was clear that they would work as a team, the graffiti artist decidedoner OLD HOUSE from Neus andKerim Musanovic from Bosnia-Herzegovina to stage a typical "OLDHAUS can". You see the controversial artist Beuys lying in a transparent spray can in the honey and sleeping peacefully. Anyone who deals with the art of OLDHAUS will find that the spray can is his trademark, his "signature". He is, so to speak, a master of the can, meaning that he likes to arrange the elements he uses in a transparent can. Although he comes from the graffiti direction, he not only works with this can but also uses mixed media. To round off this scenery, OLDHAUS added a few elements or exhibits to his box, which he himself associates with Beuys. For example thechildren's bath (first publicly displayed in 1968 or 1969) , which OLDHAUS says was cleaned by mistake. The unbelievable story about 2 women who wanted to wash glasses in this same tub during an election campaign. It is definitely worth reading them again, no matter what your opinion of these works of art is. In a conversation with an elderly lady the week after completion, I met an elderly couple with whom I enthusiastically shared what I had learned so far . They talked about the different aspects of this picture and the lady said that it was a normal tub. Well, at the time I wasn't sure either and we decided to ask Doc Google. This is how street art works :-). You start a conversation about a picture and experience a few moments of lively exchange of ideas with strangers. I think Beuys would have liked that. I've had a lot. Perhaps some guided tours of these amazing works of art would be a good idea. Even the most inconspicuousTV is full of Beuysian symbolism. In the endless loop "jajajaja" and "neeneeneeneenee" he gives the viewer scope for their own interpretations. Beuys recorded this curious audio installation, which is currently kept in the Pinakothek in Munich, in 1968 in an edition of 100 pieces. Two fundamentally different explanations are provided for this. If you like, you can read more under the above link and maybe find a completely different interpretation of the current zeitgeist or your personal life situation. Here on the back side of the Seidenweberhaus we see a work of art that in many ways makes direct contact with Beuys. On the one hand with the very authentic representation of the artist himself, then with a direct, even physical reference to honey. Its shown at Ducumenta 6 in Kassel in 1977" Honey pump at work " shows an apparatus extending over several rooms, through which 150 kg of honey were pumped through a hose system. In other exhibits, too, honey appears again and again as a theme. Honey is considered life-giving. In his artistic activities he used many unusual objects and materials in order to create lyrical and emotional connections with them. Honey in connection with bees and their queen appear again and again as a theme in his works of art. The bees in Kerim connect directly in the picture with the honey, which is their vital food. But the context for the overall work of art Seidenweberhaus is also created with these insects, among other things. These insects, whose "dwellings" are the honeycombs, the honeycombs that can be seen from afar can also be found on the front of the silk weaver's house. According to OLDHAUS, the quote from Beuys mentioned above was specifically selected by him at this time for this event because it perfectly reflects the current pandemic situation. Annotation: This picture is so self-explanatory that I don't need any excessive attempts at self-interpretation. Here, two experienced artists with different styles and focuses have created a clear and colorful image that attracts and fascinates visitors. Personally, I found the best access to this image by researching some typical Beuys installations on the Internet, relating these findings to the information provided by the artists, and at the same time taking my own perceptions seriously. The only difficulty for me was that you can't just look at this picture completely because of the green vegetation. I'll check back in the winter. I tried out many perspectives with my camera and didn't shy away from lying on my stomach ;-). My intensive way of dealing with this work of art. Thanks guys for this opportunity. Source: Oldhaus personally, Wikipedia, swr.de, freddart.de * * * Since 1998 isOLD HOUSE thecan technology expired. From 2008-2014 he studied design, with a focus on illustration, at the Düsseldorf University of Applied Sciences. In addition to numerous art events and exhibitions in Germany, his art has mainly been seen in Western Europe. Specializing in character design (figurative painting), art drove him to Belarus, where he won a juried, international contest as 1st place in the graffiti category. In 2019, OLDHAUS first came to light as a curator and initiator when he and three other artists created the cross-city Home Street Home Urban Art Festival. His last trip took him to the Queen's Kingdom - he has already exhibited several times in London. In the metropolis he has been represented by the Bickerton Grace Gallery since 2020. In addition to his large-scale graffiti, OLDHAUS also uses mixed media to paint on canvas, on which he likes to process the problems of his synapse chaos. Source: official information ofCity of Krefeld created by freddart.de More information about Kerim Musanovic you can find here: (...)
- Down Town Gallery Krefeld 2019 | My Way of Art
Street Art I Down Town Gallery I Streetart Photography I Krefelder Perspektivenwechsel I Samara Blue Urbex Art Street Art - Down Town Gallery Krefeld 2019 return In the summer of 2019, Krefeld was a center for street art. Under the premise of "A shelter for humanity", 21 well-known regional and international artists as part of the Krefeld change of perspective under the aegis ofFredda Wouters designed the bunker walls for a week with a great story about shelters for mankind. Different aspects and focal points lead the visitor counter-clockwise through the old bunker. Welcome ... Fredda Wouters, Kevelaer: „Ich glaube, nur wenn die Menschen diese Verbindung wiederfinden, dann ist Veränderung möglich und es gibt auch wieder Hoffnung!“ - Ein wenig der scheint die Sommersonne noch herein, auf der anderen Seite empfängt den Besucher kühle, dunkle Bunkeratmosphäre. Home Street Home "Es beginnt in dir", der Titel des Liedes von MaximNoise aus Neuss ist sozusagen der Wegweiser in die Ausstellung. Zur Eröffnung der Down Town Gallery gab der Musiker ein Konzert. Sein Lied kann als weiteres Element der Ausstellung gesehen werden, greift er doch verbal und musikalisch viele Gesichtspunkte der Kunstwerke auf. Der sommerlichen Hitze entflohen müssen sich meine Auge erst einmal an das Dämmerlicht gewöhnen. Beim Umschauen fallen mir schnell satte blaue Farben ins Auge, den ich noch zögerlich folge. Fröhliche Menschen nehme ich wahr, die sich ungezwungen in dem alten Parkhaus bewegen. Schnell den Moment mit der Kamera festgehalten. Beinahe lebensecht scheinen die Wellen auf mich zu zukommen. - Edgar Müller, Bad Ems: „Ich frage mich wie können wir die Menschheit noch retten, wenn heutzutage die Würde des Menschen so wenig wert scheint? Ich bin total Hoffnungslos.“ Mehr Infos siehe Link: - Das nächste Bild nimmt die Farben und das maritime Thema wieder. auf. Doch dieses zeigt mehr Details. Noch mehr Wellen, ein scheinbar hilflos treibendes Floß mit einer Familie. An der linken Seite eine sichere gepflegte Regatta Situation. Ich trete ein wenig zurück, um die Situation auf mich wirken zu lassen und beobachte die beiden Damen vor mir, die sich angeregt über das Motiv unterhalten. (HP siehe Link:) Meine Gedanken, während ich hinter den beiden Damen die Szene betrachte ... - "Meine Augen haben vieles gesehen, Wunderbares erlebt und Schlimmes überstanden, deshalb sehe ich die Zukunft kritischer als früher und doch habe ich es nicht verlernt an die Sonne zu glauben, auch sie sich manchmal hinter Wolken befindet. (SprücheAusDemHerzen) Gregor Wosik, Mönchengladbach: „Das stimmt, täglich werden weltweit Menschen im Stich gelassen, die Hilfe benötigen. Wir müssen die Mauern und Grenzen verschwinden lassen, die die Menschen voneinander trennen.“ - Mehr Infos siehe Link: Ich sehe eine Art dunkle Höhle, aus deren Mitte hell erleuchtet ein kleines Mädchen scheinbar versunken ins Spiel mit einigen Vögeln entspannt auf ihren Knien hockt. - Fabio Fedele aus Rovigo, Italien sagt zu seinem Bild: “ Jeder von uns kann und muss selbst entscheiden, ob er sich positiven oder negativen Gedanken und Botschaften hingibt.“ In meiner Betrachtung habe ich das Bild für mich in zwei Teile geteilt. Das Dunkle, das Böse zieht mich sofort in seinen Bann. Ich muss näher gehen, es genauer anschauen. Am liebsten mag ich genau hinsehen mit den Fingerspitzen, das Übel im wahrsten Sinne begreifen. - You wake up every morning to fight the same demons that left you so tired the night before my love, is bravery. (a.l.h.) Doch dann trete ich wieder ein Stück zurück, möchte mich nicht in den dunklen Fratzen verlieren, versuche einen Überblick über die Situation zu bekommen. Ich lasse zu, nein, ich fordere bewusst ein, dass die helle Seite zu ihrem Recht kommt. Dass ich mir das kleine Mädchen genauer ansehen kann, die Tiere und Blumen um sie herum. Dieser Seite will und werde ich den Vorzug, den Sieg für mich und für den Moment geben ... Fabio Fedele aus Rovigo im Norden Italiens, begann 1993 mit der Straßenmalerei. Er studierte Architektur sowie die Geschichte und die Wahrung von architektonischen Kulturgütern. Seit 2006 zählt auch die 3D Straßenmalerei zu seinem Repertoire. Er gewann zahlreiche Preise bei internationalen Streetart Festivals. - Mehr Information über Fedele findest du hier: Nach den ersten drei Bildern, eins intensiver als das andere, nehme ich wieder wahr, dass ich nicht alleine hier bin. Gelassen und aufmerksam schlendern die Menschen herum, manche mit ihren Hunden. Eine ganz alltägliche urbane Szene also ... Ruben Poncia, Uetrecht, Niederlande: „Manches, was zunächst positiv und anziehend wirkt, wie z.B. der Nationalismus und Populismus, kann im nächsten Schritt zur Gefahr werden. Man muss sich deshalb auch die Konsequenzen des eigenen Denkens und Handelns bewusst machen.“ - Mehr Infos siehe Link: Sehr eindringlich empfinde ich die bildliche Darstellung der Gefahren von Nationalismus und Populismus. Der übermächtige Adler, ein an sich wunderschönes Tier, lässt spüren, wie wirksam und beeinflussend politische Einstellungen sein können. Eine immer währende Hoffnung, dass der Adler nicht zuschlagen möge, oder der Tiger mit der ihm innewohnenden Weisheit dieser Gefahr trotzen kann. Nachdenklich macht mich hier die geringere Größe des Tigers ... Die Wand an sich ist für Victor Splash das Ausschlaggebende. Er lässt sich von der Gesamtumgebung leiten und möchte den Besuchern beim Betreten der Räume in deren Gefühlwelt lenken. Er nimmt die Besonderheiten des ihm zur Verfügung gestellten Raumes wahr und integriert diesen in sein Kunstwerk. Hier im Bunker fasziniert ihn die Schwere der Betonpfeiler, die er durch seine 3D Darstellung in weichere, flexible Formen aufweicht ... - Mehr siehe Link: Aus der Graffitiszene stammend galt Victors Rubens Interesse der Architektur. Ein Architekturstudium änderte 2012 seinen persönlichen Stil und damit auch seine künstlerische Darstellung. Räume, Formen, Atmosphäre und verschiedene Technologien prägen seine Werke. Victor Splash aus St. Petersburg, Russland sagt zu diesem Thema: „Ich weiß, dass es möglich ist, starre Strukturen zu verändern und aufzubrechen.“ - Ich habe meinen Schatten spontan als Auflockerung in Szene gesetzt. Oder war das vielleicht doch eher Selbstdarstellung ;-)? Sebastian Saffenreuter und Clemens Brück, Krefeld: „Äußere Grenzen und Strukturen können manchmal auch gut sein und Schutz bieten.“ Neben dieser geistigen Anregung, geht es den beiden Künstlern auch um ihr Spiel mit Form, Farbe, Vielfalt und Komposition, mit der sie Atmosphäre und besondere Momente im öffentlichen Raum kreieren und ihn damit ästhetisch mitgestalten und beeinflussen wollen. - Mehr Info siehe Link: An einer der wenigen Stellen im Bunker – nahe des Notausganges, wo Tageslicht das Bild beleuchtet, schafft ihre Wandmalerei als Ganzes an dieser Stelle auch ganz subtil durch ihre Platzierung eine Verbindung von Außen nach Innen oder umgekehrt. Mit meiner Vorliebe für Zahlen ist dieses Bild für mich leicht zugänglich, klar strukturiert. Auch ich fände Sicherheit in diesen Strukturen, in den mein Schatten sich scheinbar spielerisch einfügt ;-). Auf der gegenüberliegenden Seite geht es auffallend bunt weiter. Sonnendurchflutete Gelb-, Orange und Rottöne dominieren in strahlenden mexikanisch angehauchten Jungmädchengesichtern. Die Malerin Adry del Rocio möchte so auf die schwierige Lage von Kindern in Flüchtlingslagern aufmerksam machen. Wenn Kinder auf eine gute Zukunft hoffen sollen, brauchen sich schon eine gute Gegenwart. "Ein Haus zum Träumen" nennt sie ihr farbenfrohes Gemälde. Ihre Malerei sieht sie als eine Utopie einer glücklicheren Welt in Frieden. Doch warum soll das eine Utopie bleiben? Was tun wir dafür, dass dieser Wunsch leben und wachsen kann? Adry del Rocío aus Guadalajara, Mexiko meint: „Und Schutz benötigen vor allem die Kinder, die keine Wahl haben, in welcher Umgebung sie aufwachsen.“ Sie selbst ist durch ihren Vater, der sich um Straßenkinder in Ecuador kümmerte, schon früh mit dieser schwierigen Situation in Berührung gekommen. - Mehr siehe Link: Künstlerdialog: „Shelter“ - „Ich glaube, der einzige Ort an dem die Menschlichkeit Schutz findet ist der Kopf.“ - My recent anamorphic art “Shelter” at Down Town Gallery Krefeld, Germany in a specific place- bunker. Therefore the theme named “Shelter for humanity“. Easy words - mich beunruhigt, irritiert dieses Bild. Wo soll sich mein Blick festhalten, nur Chaos, keine scheinbare Ordnung ... Mehr siehe Link: Alex Maksiov, Ukraine, wurde 79 in der Ukraine geboren, befasste sich seit 1990 mit dem Zeichnen und studierte Malerei beim Odessa Art Colleg in der Ukraine. Später studierte er weiter an der National Academy of Fine Arts in Kiev und erhielt im Jahre 2007 seinen Masterabschluss mit der Spezialisierung in der Gemälderestauration. Seit 2010 zählt auch die 3D Straßenmalerei zu seinem Repertoire und mittlerweile ist er in Streetart Projekte in der ganzen Welt involviert und gewann zahlreiche Preise. Last man understanding ...den letzten Mann verstehen? Lange rätsele ich an der Übersetzung der drei Worte - komme zu keinen befriedigenden Ergebnis. Traumhaft-unwirklich wirkt diese Szene, die eine Bar darstellt. Sie steht in krassem Gegensatz zur Lebenssituation in einem Bunker zu Kriegszeiten. Menschen, Gäste mit Köpfen aus Glühbirnen, diese mögen für Gedanken und Ideen stehen. Mehr siehe Link: Alex Tubuku aus Krefeld sagt zu diesem Projekt:“ Auch die Ideen finden hier Schutz.“ Kann ein Bar ein Schutzraum sein? Für viele Menschen ist sie offensichtlich ein Ort, an dem man in schwierigen Lebenssituationen Hilfe oder zumindest Ablenkung sucht. Mehr siehe Link: Marya Kudasheva aus St. Petersburg, Russland: „Das stimmt und ich habe das Gefühl ich muss mir einen Bunker in den Kopf bauen, damit ich meine von der Informationsflut überschwemmten Ideen und Gedanken schützen kann, um originell zu sein und mich auf relevantes fokussieren zu können." Shelter in my head - Schutz in meinem Kopf - ein Bunker in meinem Kopf? - Ein Bild, das mich unweigerlich anzieht, in dem ich mich wieder finde. Den ganzen Kopf voll Zahlen, Problemen und und Anforderungen der Umwelt. Schlicht in schwarz-weiß Optik bleibt der Blick des Betrachters auf dem Wesentlichen. Kann dieser Mensch Hilfe und Entspannung in der Meditation finden? Fast scheint es so... Marya Kudasheva stammt aus Surgut, wohnt in St. Petersburg. Sie hat an der Surgut State Pedagogical studiert und ist verheiratet. Ordentlich aufgereiht zeugen diese Stühle von interessierten Menschen an der Straßenkunst. Heute sind die Stühle leer, wirken verlassen, schlendern doch die Zuschauer nach eigenem Ermessen durch die Ausstellung. Auf mich wirken diese verwaisten Stuhlreihen in der aktuellen Coronazeit weit trauriger und bedrückender als sie es im Jahr 2019 waren, als man unter der Bezeichnung "Corona" allenfalls ein Bier kannte. "Flexible Battle", iVann Garc: "Wish one day wars doesn't exist that military have nothing but just to do yoga and play with the kids". - Mit seinen Spielzeugsoldaten kehrt der mexikanische Künstler das Wesen des Krieges scheinbar um. iVann Garc aus Guanajuato, Mexiko überlegt: „Für mich persönlich stellt sich in diesem Bunker vor allem die Frage, warum gibt es Kriege und Kampfsoldaten. Warum gibt es Konflikte zwischen Ländern und Menschengruppen, worunter vor allem die Minderheiten der Gesellschaft leiden?“ IVann Garc hat an der ENAG Escuela Nacional de Artes Graficas studiert und wohnt heute in Patterson. Geboren wurde er in Vailla Yuriria, Guanajuato, Mexico.iVann Garc aus Guanajuato, Mexiko: iVann Garc aus Guanajuato, Mexiko: „Für mich persönlich stellt sich in diesem Bunker vor allem die Frage, warum gibt es Kriege und Kampfsoldaten. Warum gibt es Konflikte zwischen Ländern und Menschengruppen, worunter vor allem die Minderheiten der Gesellschaft leiden?“ Annabellas Traum ... Wunderschön farbige Gestaltung für mein Empfinden als positiver Gegensatz zum vorherigen Kriegsthema. Eine friedliche scheinbar entspannte Atmosphäre empfängt den geneigten Betrachter mit positiven Aspekten. Kräftige Farben sprechen für sich ... Eine perfekte Sonnenblume im Hintergrund lässt das scheinbar entspannte Mädchen in positiven hoffnungsvollen Glanz erscheinen. Nicht nur das junge Mädchen, dessen Mutter mir gern die Erlaubnis für dieses Foto gegeben hat, zeigen, dass auch die junge Genration von der Intention der Zwiesprache von Streetart mitgenommen wird. Floya Jam, Toulon, Frankreich: "Es wäre tatsächlich schön, wenn alle Menschen sich auf ein friedliches Universum einlassen würden und die Menschen, die friedliche Momente erleben auch dankbar dafür sind, dass es ihnen gut geht." Wohnt in Toulo, stammt aus Varagas - Die gleich gestalteten Namensbilder der Künstler sind von Fabio Fedele. Hoker One brachte die Titel der Kunstwerke mit der Spraydose über den Bildern in kalligraphischen Schriftzug ohne Vorlage über den Kunstwerken an. So werden die so unterschiedlichen Bilder durch einheitliche rote Fäden miteinander verbunden. Wie Lichtblicke wirken die einzelnen Kunstwerke im Einheitsgrau des Bunkers. Die Absicht von Street Art Künstlern, mit der urbanen Bevölkerung zu kommunizieren, ist offensichtlich ohne Altersbegrenzung. Seine in über 20 Jahren erworbenen kreativen Fähigkeiten in Sachen Kunst und Graffiti setzt Patrik Wolters ein, um auf die politischen und gesellschaftlichen Probleme in Südafrika aufmerksam zu machen. Im Vordergrund steht ein Junge mit einer Krone auf dem Kopf, ein beliebtest Street Art Stilmittel, um eine Person hervor zu heben. Ein Kind, die Zukunft eines jeden Landes. Bener1 hat dieses Kind auf eine Holzplatte gemalt, ausgesägt und mit einem Seil sozusagen in 3D in sein Bild installiert. Ergänzt wurde die Authentizität der Darstellung durch einige Wellpappen und Steinschutt. Eine Riesen- oder Königsprotea (Protea cynaroides), der Nationalblume Südafrikas rahmt das Gemälde wirkungsvoll ein. BeNer1 aus Garbsen bei Hannover sagt: „Leider ist es auch so, dass zahlreiche Kinder in Armut leben und kaum Perspektiven haben.“ Körperliche und psychische Gewalt und Aggression machen Danila (@SSHHOZZY) zu schaffen. Versteckt hinter zerfetztem Papier, Karton und Plastik versucht ein Auge Schutz und Sicherheit vor eben diesem zu finden. Nachdenklich stehe ich vor diesem auf den ersten Blick eher leisen Bild. Ich erwidere den Blick des neugierig? schauenden Auges ohne wirklich zu verstehen. - Mehr siehe Link: Danila Shmelev aus Moskau, Russland äußert sich: „Leider ist es aber so, dass zahlreiche Kinder und Menschen täglich physische und psychische Gewalt erleben.“ Carlos Alberto GH ist ein mexikanischer Straßenmaler und Kunstmaler. Schon als Kind entdeckte er für sich die Malerei und verbrachte die meiste Zeit seiner Kindheit mit Malen und Zeichnen und der erfolgreichen Teilnahme an Malwettbewerben. Im Laufe seiner Künstlerkarriere gewann er zahlreiche nationale und internationale Preise und hatte mehr als 50 Kunstausstellungen. (Rhine Side Gallery) Er studierte Kunstrestauration und –erhaltung doch seitdem er vor sechs Jahren mit Streetart in Kontakt kam, hat er sich immer mehr auf diese Kunstform konzentriert. Er nahm erfolgreich an zahlreichen Streetart Festivals in Amerika, Europa, Asien und Afrika teil. Heute ist er professioneller Street Artist und erstellt oftmals zusammen mit seiner Schwester Adry del Rocio unter dem Namen „Street art Mx“ weltweit Wand- und Straßenmalereien. (Rhine Side Gallery) I - Mehr zum Bild siehe Link: Carlos Alberto, Guadalajara, Mexiko: „Ich wünsche mir eine Welt, in der wir lernen in Harmonie mit den Menschen und auch mit der Natur zu koexistieren und beides schützen, denn unser Planet ist der wichtigste Schutzraum der Menschheit.“ Frei aus dem Englischen übersetzt: Der Westen schläft in einem brüchigen Frieden. Vergessen ist der Preis, der bezahlt wurde. 10.000 Jahre gewandert durch einen Schleier von Tränen, um ein paar Glieder dieser Kette zu zerbrechen. Zu dieser Erkenntnis gelangten wir auf einem sehr schmerzhaften Weg. Lasst uns nicht in die Dunkelheit zurück gleiten! Vielen Dank für Dein Interesse. Ich freue mich, dass Du es bis ans Ende meines Berichtes geschafft hast. Ich nehme das als Wertschätzung deinerseits. The opening was on July 27th, 2019 in the bunker under the Cinemax car park. Explanations, thoughts and intentions of the artists about their works and the overall project can be found here (...) Concluding remarks by curator Fredda Wouters from Kevelar Change of perspective Love and peace is the hope of the world no The fact is that neither of them lives here anymore I do not think so: that peace is possible That life is better in love That we must radically protect our earth The truth is: That our future on this planet can no longer be saved I refuse to believe That we are part of something that goes beyond ourselves That we exist to change It's quite clear: That poverty is too overwhelming That racism cannot be overcome That our planet is stuck in an insoluble climate crisis I can't possibly believe That things will change for the better in the future It will turn out: That we can't help And you are wrong if you believe: that we can change it I am convinced: You can't change things It would be a lie if I said: There is hope! Based on a text by Paul M. Zulehner This text read from top to bottom reads from bottom to top a completely different statement! Add comment: (...) Did you like this report? Feel free to leave a comment :-). bunker history and more ...
- Puzzle House | Kiefernstraße | Ben Mathis & MaJo Brothers | Samara Blue
The Puzzle House on Düsseldord´s Kiefernstraße: street art by Ben Mathis and the MaJo Brothers- Photography, background stories and unique details. Anfang Puzzle Kiefernstraße 17 | Puzzle House/Trailer Ben Mathis/MaJoBrothers return The façade of the Puzzle House on Kiefernstraße was created in 2007 as a collaboration between Ben Mathis and the MaJo Brothers , also as part of the (5mal5 ) project organised by Farbfieber e. V. Düsseldorf . With this project, in which the final five houses were also designed by various well-known street art artists, an entire row of 14 houses had ultimately become a Gesamtkunstwerk, a complete work of art. One reason for me to look at each of these houses individually and give it space for a story of its own. Puzzle House & Trailer Kiefernstraße | Photo: Samara Blue | Kerstin Ellinghoven “I have gone astray like a lost sheep; seek and find me, for I have not forgotten your commandments.” Psalm 119:176 How often do we lose our way in the turmoil of life? Lose ourselves in the demands of everyday life? Silently search for help, trying to rediscover and hold on to a small part of who we truly are? Especially in these unreal times ... Puzzle House Kiefernstraße with Trailers | Photo: Samara Blue | Kerstin Ellinghoven Although the façade and the trailers are beginning to show their age, the original artwork is still clearly visible. For me, the trailer still blends harmoniously into the overall design today. Kiefern 17 Before the 2007 Transformation | Photo: Joe Henning | Editing: Samara Blue The Time Before This is how worn down Kiefern 17 looked before the house became a canvas for Ben Mathis and the MaJo Brothers in 2007. Many thanks to Joe Henning of the MaJo Brothers for providing me with this “historic photograph”. The transformation becomes all the more striking when you compare the before and after ... Puzzle House & Trailer Kiefernstraße | Photo: Samara Blue | Kerstin Ellinghoven “I have gone astray like a lost sheep; seek and find me, for I have not forgotten your commandments.” Psalm 119:176 How often do we lose our way in the turmoil of life? Lose ourselves in the demands of everyday life? Silently search for help, trying to rediscover and hold on to a small part of who we truly are? Especially in these unreal times ... 1/17 The Story Behind the Puzzle House and the Trailers Ben Mathis was responsible for creating the grid, while the MaJo Brothers created a large part of the figurative elements. Cogwheels of different shapes and sizes alternate with robot-like figures in the individual sections. Robotic arms seem to emerge from windows, moved by a mechanism invisible to the viewer. The grid, rendered in various shades of grey and white, is given striking accents by the additional use of an intense orange-red. During a phone conversation, Ben explained to me, when I asked about it, that this colour provided a good contrast to the neighbouring house and was therefore used. If you look closely, you can see that in the transition area towards house No. 19, the elements blend together in several places, creating subtle but carefully considered transitions to the neighbouring house. Another way of expressing togetherness. To make sure that the façade was not populated solely by figures from the MaJo Brothers, Ben Mathis added some of his own. They can be recognised by their more angular shapes. Since the construction trailers standing in front of the house could not, or were not allowed to, be moved while the façade was being painted, they were simply incorporated into the design. After all, no distracting foreign objects were supposed to appear in the final photographs. But what were the construction trailers needed for? That was a question I first asked myself and then Ben Mathis. At the time, the construction trailers were used as a kind of church. Among other things, they were intended as a place to maintain contact with the residents. Coffee and sandwiches made sure that their physical well-being was not neglected either. As a visible sign of their purpose, portraits of Jesus can be found on the fronts of these trailers. Rumour has it that the clergyman responsible was not particularly pleased with the figurative depiction. Nearly 15 years later, I was unable to find out exactly what was considered wrong with these colourful images of Jesus. Perhaps the lamb’s expression doesn’t look quite as innocent as it should. ;-) For me, they evoke a hint of flower-power feeling. Unfortunately, I’m a little too young to have experienced that era myself. But sometimes I regret that I never had the chance to experience that feeling first-hand in my youth. It is one of the reasons why the Kiefernstraße as a complete work of art fascinates me so much. Krefeld, Juni 2021 Sources:thedorf.de ,40grad-urbanart.de , benmathis.de, farbfieber.de Telephone interview with Ben Mathis June 21 When one of my images suddenly ended up in a book This image later took on a life of its own. Silvia Bolatzki discovered it and asked me if she could use it in her book “Preisgegeben und wunderbar geborgen”. It appears on page 469 as image 22, where it is associated with a sense of calm, peace and comfort. I was especially pleased to see my photograph used in this context. When I took it, I certainly never imagined that one day it would find its way into a book about pastoral care for the effects of trauma and stress. Silvia Bolatzki: “Preisgegeben und wunderbar geborgen”, Vandenhoeck & Ruprecht, p. 469, fig. 22.
- Lost Place I Ausgebranntes Hotel | Urbexart
Urbexart I Ausgebranntes Hotel I Lost Place I Verlassene Orte I Rotten Place I Lost place Photography I Samara Blue I My Way of Art I Dreamtime Lost Place - Burned out hotel return Actually, the first time should be something special. Follow me to my first real Lost Place. Schwindelnder Blick nach oben ... Mit geliehener Kamera, von nichts wirklich eine Ahnung hat mein Mann mir diesen besonderen Ort gezeigt. Einst ein Hotel, ein Ort der Entspannung, der Ruhe mit einem Hauch von Luxus. Der Versuch, eine wenn auch traurige Geschichte nach zu empfinden. Das Leben ist wie eine Treppe: Wir wissen nie, ob es mit uns aufwärts oder abwärts geht. (Ernst R. Hauschka) - Für diese Treppe ist es das Ende. Erste Gedanken als wir das Gelände betreten. Keine Zäune, keine Absperrungen, offene Türen und Fenster ... WAZ Jun 2009 - Einst zählte es zu den besten Adressen in Wattenscheid: Das 1975 erbaute „Hotel am Südpark”, war bekannt für sein gutes Restaurant und die attraktiven Räumlichkeiten. Vielen Bürgern ist es in guter Erinnerung – unter anderem von Hochzeitsfeiern, Jubiläums-, Kegel- oder Firmentreffen. Doch das liegt lange Zeit zurück. Der Brand am 29.11.2004 bedeutete das endgültige Aus. Seitdem bieten Gebäude und Gelände einen tristen, unansehnlichen Anblick. WAZ Juni 2009 - Seitdem bieten Gebäude und Gelände einen tristen, unansehnlichen Anblick. Ein Schandfleck in der grünen Idylle an der Höntroper Straße. Der Eigentümer erklärt, sich derzeit intensiv um eine Lösung für das Objekt zu bemühen. WAZ Jun 2009 - Haus und Grundstück gehörten zu diesem Zeitpunkt der UHB-Gruppe. Geschäftsführer Holger Burhenne: „Das ist kein Objekt, das man so schnell und einfach vermarktet .... Seriös bauen wollte das Unternehmen UHB Burhenne dort. Doch die Stadt Bochum lehnte im Juli 2014 einen Antrag auf Bauvorbescheid für ein Mehrfamilienhaus ab. Es sollte dort weiter eine Gastronomie entstehen. Im September 2014 entschied das Verwaltungsgericht jedoch, dass die geplante Nutzungsänderung auf Wohnungsbau legitm sei. Siehe hierzu unten stehenden Link Knapp 2700 qm ist das Grundstück groß. Ein Mehrfamilienhaus mit 15 barrierearmen Eigentums- und Penthauswohnungen wurde geplant. Die Wohnungen sollten zwischen 79 um 142 qm groß sein. Die Gesamtkosten wurden zur dieser zeit auf € 5,3 Millionen veranschlagt. Eine Gewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe. (Mark Twain) Auf den Spuren der Vergangenem. Luxus, weitläufige hohe Räume und große Fenster lassen einen Hauch der zerstörten Schönheit auferstehen. Und doch wird hier kein Hotel mehr entstehen. Luftig helle Senioren Wohnungen wären hier durchaus denkbar. Kaum vorzustellen, dass hier einmal Besucher auf ein Bierchen in den hauseigenen Biergarten gegangen sein mögen ... Die Markus Bau, ein Bochumer Bauträgerunternehmen, stellte dann auch im Oktober 2016 den Antrrag auf Erteilung eines Bauvorbescheides für 15 Eigentumswohnungen. Der Vertrieb der Wohneinheiten soll durch die Immobilienabteilung der Sparkasse erfolgen. Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht. (Galileo Galilei) WAZ Okt 2017 - Die letzten Stunden sind für das vor mehr als zwölf Jahren abgebrannte "Hotel am Südpark" angelaufen. Ein letzter nachdenklicher Blick auf die verlassene Szenerie. Entstanden sind diese Bilder im März 2016. Ein gutes Jahr bevor die Abrissbirne ihr Werk begonnen hat. WAZ Okt 2017 - Der Abschied. An einem Freitag im Oktober 2017 rückte eine Spezialfirma an und begann sogleich mit den Abrissarbeiten. Das in den vergangenen Jahren vergammelte Gebäude im grünen Umfeld des der Stadt sollte kein Ärgernis mehr für die Anwohner darstellen. Zum Schluss verschwindet die Brandruine, die nur noch ein Schandfleck und Müllabladeplatz war, schneller als man schauen kann. So sind meine Fotos eine bleibende Erinnerung an das, was hier mal war. WAZ Okt 2017 - Nun ist der Weg frei für Schöner wohnen .. Einst führten diese Stufen empor zu einem Ort, an dem Gediegenheit, Eleganz und exquisites Ambiente herrschten. Doch einmal verlassen,ist die Unerbittlichkeit der Natur überall zu sehen. Vom Menschen verlassen und ignoriert ist sie schneller und vehementer auf dem Vorzug, als man sich denkt. Ein Zeichen, dass der Mensch nur Gast auf Erden ist? - (...) Wann wird man je verstehen (..) Joan Baez/Sag mir wo die Blumen sind ... vielleicht aber einer interessanten Zukunft entgegen gegangen. Am Ende dem Abriss nicht entkommen ...
- Lost Place I Alte Ziegelei | Urbexart
Urbexart I Alte Ziegelei I Lost Place Photography I Lost Place I Verlassene Orte I Rottenplace I Samara Blue I My Way of Art I Dreamtime Lost Place - Old brick factory with chicken return Unexpectedly often - Or how I accidentally stumbled across a Lost Place. The photos were taken in different seasons, hence the different vegetation. Also, prior to my last visit, some of the shrubs and trees covering the building appear to have been trimmed back. Another fascinating development... Or how the dilapidated barn became an old brick factory. Continue the story and find the chicken: Jede Menge wildwuchernde Natur, lange Eisenrohre übereinander gestapelt und eigentlich keine Anzeichen von menschlichen Wesen. Bevor ich weiter ging, schnell das Objektiv vor so ein Rohr gehalten. Ein bisschen anders darf ruhig sein und der Effekt hat was, oder? :-) Seitlich auf dem Grundstück lagen lange Rohre auf einem Gestell. Für mich nicht ersichtlich, wofür sie gebraucht werden/wurden. Aus dieser Perspektive haben sie für mich etwas bedrohlichen, ließen mich an Panzerrohre denken. So in der Frontalansicht sahen sie eigentlichn nur noch alt und verrostet aus. Auf dem Gelände gab es offensichtlich noch einen Handwerksbetrieb. Bisher hatte mich noch niemand angesprochen. Vielleicht war man hier herumwandernde Fotografen gewohnt. Große Teile des Daches fehlten und gaben den Blick frei auf dunkles, staubiges Inneres, nicht wirklich Erkennbares. Neben den verrosteten Rohren sah ich etwas, das mich bei den ersten Bildern, die ich zum Thema Lost Places gesehen habe, so fasziniert hatte. Ein Boot, aus dem es wild wucherte und grünte. Versteckt zwischen kleinen Nebengebäuden, Metallschrott und allerhand vergessenem Baumaterial lag das kleine Boot. Die ehemals rote Farbe verblasst und abgeblättert. Ausgemustert, zurückgelassen, nicht mehr wert, repariert zu werden. Aber vielleicht doch noch für jemanden eine liebe Erinnerung. Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre. (Robert Bresser) Ein Nebengebäude, nicht ganz so verfallen, wie die große Scheune. Beim Näherkommen gewährte die alte Scheune einen Blick auf ihre Eingeweide. Skelettartig ragten die Balken aus dem Dach. Eine feste Schicht aus Gras, Moos und kleineren Pflanzen hielten scheinbar das alte Gemäuer zusammen. Ziegel lösten sich aus dem Mauerwerk, das offenbar eine nahrhafte Grundlage für das allgegenwärtige Moos bildete. Absperrgitter und Zäune hielten wohl den zufälligen Besucher davon ab, weiter in die zerfallenen Gemäuer vorzudringen. In der Tür ein vereinsamtes Huhn ... Bei meinem dritten Besuch, nicht so ganz stressfrei, aber davon später, sah das Gebäude irgendwie anders aus. Doch was genau erweckte diesen Eindruck? War es nur das fehlende Grün an den Bäumen und Büschen weil es doch Winter war? So von der Seite konnte man sehen, dass Büsche und Bäume, die aus und auf den Gebäude wuchsen, geschnitten waren. Wer schneidet die wild wuchernde Natur an einem derart verfallenen Gebäude?!? Spätestens jetzt hätte mir das Herz ein wenig Richtung Hose rutschen müssen .... ... denn das hieße ja wohl, dass sich hier durchaus jemand um Gebäude, Grund und Boden kümmern würde. Hier sieht man deutlich, dass das Grün gestutzt wurde. - Wo war ich! Ach ja ... Warum mir das Herz bei der Erkenntnis, dass es hier wohl doch nicht so einsam war, nicht in die Hose gerutscht ist ... Das nämlich lag an meiner heutigen Begnung der 3. Art, also Typ Besitzer und/oder "Oberaufpasser" ;-). Das erzähle ich euch dann im letzten Drittel der Bildgeschichte. Da sind dann genug "neue" Bilder, zu denen ich erzählen kann. Keine Angst, ich bin nicht gefressen worden ;-) - Immer wieder faszinieren mich alte Türen und Fenster. Die Türen sind oft leider verschlossen, die Fenster defekt. Ist es das vermeindliche Geheimnis, das hinter dieser Tür auf den unartig neugierigen Besucher wartet? Erstmal eine Detailaufnahme, wo ich doch jetzt das passenende Objektiv mit "Sonnenbrille" habe. So sind die Bilder schon mal nicht mehr so stark überbelichtet. Ja, so ein Lost Place ist auch zum Lernen gut. Das Geheimnist hinter dieser Tür waren übrigens Hühner, also nicht so spektakutär aber lebendig. Was ich heute getan habe? Geatmet, überlebt! Eine gute Bilanz würde ich sagen. 😉 #CHRONISCHKRANK - Auch das ist Lost Places (Über)leben auf den Überresten vergangener Zeit. Das war spätestens der Moment, an dem mir erstmalig klar wurde, dass ich hier wohl doch nicht so ganz alleine bin. Denn die Hühner im eingezähnten bereicht, füttern sich sich bestimmt selbst. Aber der Anblick von diesem so lebendigen Federvieh inmitten von Verfall und Mauerresten wirkte auf mich schon sehr faszinierend. Was ich hier sah, beeindruckte mich dann doch sehr. Ein ganzer Baum wuchs aus den Steinen, die sich scheinbar in friedlicher Symbiose mit dem alten Mauerwerk befanden. Bewunderung für die Kraft des Baumes, aber auch die Erkenntnis, dass Handwerker vor vielen Jahren eine guten Job gemacht haben. "Ich wünsche dir, dass Du auch solche Türen öffnest, die scheinbar ins Leere führen. Es können sich Dir ganz neue, ungeahnte Erkenntnisse erschließen." (Heidi und Hannes Bräunlich) - Nicht leicht, in der aktuellen Situation die Orientierung zu behalten, wohl aber die einzige Möglichkeit ... Eine alte verfallene Tür, scheinbar nichts Besonderes. Auf mich wirkte sie in diesem Moment ein wenig wie eine verzauberte Tür, versteckt, umrankt von Efeu, geheimnisvoll. Man möchte leise die Tür öffnen ... Durch die Linse meines Teleobjektivs betrachtet, wurde die Vielfältigkeit der Natur sichtbar, die sich mit zähem Wurzelwerk auf kargem Nährboden behauptete. Wie lange mag das Gebäude schon in diesem Zustand sein? Wie lange braucht die Natur, um sich wieder so zu etablieren. Das bemooste Mauerwerk ist deutlich älter als die stabile Tür, die es leider unmöglich macht, hinter ihr Geheimnis zu schauen. Ein winterkalter Blick nach oben zeigte auch hier zähe Vegetation und verfallene Dachziegel. Mir kam kurz der Gedanke, ob es wohl das Wurzelwerk ist, dass die löcherige Dachkonstruktion zusammen hält ? Kalt und farblos wirkte alles an diesem trüben Wintertag. Ein paar Schritte zurück gehen, die Szene auf mich wirken lassen ... Ein wenig Weitwinkelperspektive zeigt die Verlassenheit des Ortes. Die Wolken nehmen die Stimmung auf ... Bei meinem dritten Besuch fielen mir besonders die Bäume ins Auge. Ich sah den Spot mehr als ein Ganzes .... Gut zu erkennen die Fachwerkbauweise. Diese hat sich aus der primitiven frühgeschichtlichen Pfostenbauweise in verschiedenen Spielarten entwickelt und wudre bis ins 19. Jahrhundert als vorherrschende Bauweise angesehen. Mehr Information zum Fachwerk siehe unten stehenden Link: Beim genaueren Hinsehen fiel auf, dass einzelne Steinteile herausbrechen, aber die tragenden Balken wohl am längsten überleben werden. Leider gaben die Scheibenlosten Fensteröffnungen nichts wirklich Interessantes preis. In der Seitenansicht nahmen mittlerweile Bäume und Sträucher mehr Raum und Wahrnehmung ein als das verfallene Gebäude selbst. Schnell wachsende Birken schaffen in 6 Jahren 7 Meter Wuchshöhe, sagt das Interent. Soooo, diese Ansicht hatte ich bei meinem letzten Besuch. Ganz ordentlich über die Straße wollte ich gehen. Nicht unbedingt die beste Entscheidung. Aber davon später ... Also, beim zweiten Besuch fuhren einige kleinere Baufahrzeuge auf dem weitläufigen Gelände umher. Noch nicht bereit zu gehen, obwohl es ausgerechnet jetzt anfing zu regnen, wendete ich mich nach rechts eine Art Weg oder Straße entlang. Erstaunt stellte ich fest, dass es eine Art Aufgang gab. Dieser war mir bei meinem ersten Besuch gar nicht aufgefallen und er sah definitiv stabil und begehbar aus. Da war ich allerdings von dem heute leider abwesenden Federvieh ganz fasziniert. Am Ende eine offene, bzw. offensichtlich nicht mehr vorhandene Tür ... Gehe ich? Oder gehe ich nicht? Eine Weile betrachtete ich die bizarren verfallenen Überreste der Scheune, dachte ich zumindest. Blauer Himmel überstrahlte die Szenerie, der Regen hatte ein Einsehen mit der Kamara. Bei meinem ersten Besuch hatte ich nicht wirklich auf die Art des Gebäudes geachtet. Nun konnte ich mich aus dem Türahmen heraus in Ruhe ein wenig umschauen. Dem Tele sei Dank ... Viele verschiedene Dinge nahm ich wahr, als ich so an der Tür stand und vorsichtig um die Ecke schaute. Grün, sehr viel grün, das dem Ort einen beschaulichen Anstrich gab. Interessant und ein wenig bizarr, auf welchen Materialien Pflanzen Halt und Nahrung finden. In der Schule hatte ich mal gelernt, dass es Epiphyten gibt. Pflanzen, die auf anderen Pflanzen sitzen und dort Halt und Nahrung finden. Hier handelte es sich zweifelsfrei um heimatliche Pflanzen, die mit scheinbar stoischer Ruhe sich ihren Lebensraum zurück eroberten. Ich musste gestehen, dass mich das allgewärtige Grün in diesem Moment mehr faszinierte als der Verfall des alten Gebäudes. Beim näheren Hinsehen bemerkte man dann, dass die Räumlichkeiten wohl zu einer Art Abstellraum geworden waren, das Los vieler Spots? Zu meinem Erstaunen konnte ich keine Graffitis und andere Sprayersünden erkennen. Entweder ist dieser Ort noch nicht entdeckt in der Urbex Welt, und dann sollte er das auch bleiben, oder er ist schlicht und einfach uninteressant. "We shall not cease from exploration, and the end of all our exploring, will be to arrive where we started, and konw the place for the first time." (Thomas Stearns Eliot - Poet, Playwright, Literary Critic, Nobel Laureate for Literature 1947 - *Saint Louis 26.09.1888, died: London 04.01.1965) Auch interessant zu sehen, wie die Grundstruktur des Fachwerkhauses in großen Teilen noch besteht, obwohl die Vegetation das Terrain längst für sich vereinnahmt hatte. Ein letzer schneller Blick über die Schulter ... Eine kurze Überlegung, wann hier wohl zum letzten Mal Menschen ihrem normalen Leben nachgegangen sind. Gerne würde ich noch länger bleiben und mir diesen Ort anschauen. Aber die offene Tür scheint mir den Weg nach draußen zu zeigen ... Mein Blick fällt kurz auf zerschlagene Sanitäreinrichtungen, doch auch hier Spuren von immerwährendem Müll. Mein zweiter Besuch ging zu Ende. Werde ich noch einmal hier hinkommen? Jaaaa, da stand ich wieder einmal dort, diesmal neben/hinter einer großen Tanne. Den Weg gefunden, etwas länger war er als über das Feld. Aber wer will schon immer über Bauers Acker laufen. Das tut man ja auch nicht. Also schaute ich mich um, versuchte mich zu orientieren, als ich ein Geräusch hörte. Ein Tür oder ein Tor, dachte ich. Eigentlich nichts Besonderes ... ... nur dass ich mich hier auf Privatgrundstück befand, wie ein Schild am Anfang der Straße nachdrücklich mitteilte, und nicht auf meinem eigenen. Na gut, ich bin ja privat und ich will ja auch nichts Schlimmes. In diesem Moment kam dann aber schnell der Schreck und die kurzfrisitge Überlegung, was tun? Weglaufen ist doof, weitergehen erscheint auch nicht vernünftig. Nun, dann eben freundlich. Freundlich ist immer gut ;-). Ein mittelälterer Herr kam um die Tanne, unter der ich abwartend stand, herum. Nicht übermäßig schnell aber auch nicht übermäßig freundlich. Fragend schaute er mich an ... Freundlich die Kamara schwenkend ging ich in die Offensive und bat den Herrn um Hilfe. Erwähnte ich, dass ich auch sehr freundlich sein kann? Ja ja, die Antwort, dass das hier Privatbesitz sein, hat mich jetzt auch nicht wirklich weiter gebracht. Da der Mann weiter auf mich zukam, Maske auf und ihm die Situation geschildert. "Ich bin Lost Place Fotofrafin, mir ist das sehr wichtig, ich frage vorher, ob ich fotogragfieren darf, biiiiiiiite :-). Vollkommen klar, dass ich hier nicht rein darf. Privat! Verbotsschild! und absolut baufällig. Das wusste ich auch vorher. Wie man dem Weg nach oben ansehen konnte, ist dieser zwar offensichtlich noch durchaus stabil. Aber mein Blick mit dem Tele in die Räumlichkeiten zeigten mir beim letzten Besuch ganz klar, dass man hier besser nicht rumstiefelt. Nach mehrmaligem Hin und Her in freundlichem Ton konnte ich dem Herrn, der sich selbst "Oberaufpasser" nannte, ansehen, dass er mein Anliegen durchaus nachvollziehen konnte. Also konnte mein Herz jetzt wieder etwas ruhiger schlagen ;-). Als der Herr merkte, dass auch sein Einwurf, dass da alles nass und matschig sei, mich nicht sonderlich beeindruckte, bekam ich die dann doch die Erlaubnis, das Gebäude rundrum in aller Ruhe VON AUSSEN zu fotografien. Dazu durfte ich sogar durch seinen privaten Garten gehen. Wer mich kennt, weiß, dass diese Erlaubnis für mich super wichtig war. So ganz in Ruhe herum zugehen, verschiedene Perspektiven auszuprobieren, war für mich fast wie Weihnachten. Zum Glück war es noch vor dem großen Schnee, also hielt sich der Matsch in Grenzen. Obwohl, so Schneefotos...?!?!? Schluss jetzt! - So eine typische Detailaufnahme. Da hat man wohl lange Zeit noch ein Loch nach dem anderen geflickt ... ... und noch etwas habe ich erfahren. Es ist gar keine Scheune gewesen, sondern eine Ziegelei. Nach Ausagen selbigen Herrns soll sie seit ca 25 Jahren nicht mehr genutzt worden sein. Das würde nach meinem Dafürhalten mit der Vegetation in etwas übereinstimmen. Mit diesem Wissen habe ich mich natürlich mit anderen Augen umgesehen und rundherum alte Ziegel entdeckt. Sie schienen alle die gleiche Gussform zu haben. Da war sie wieder, die Versuchung, der Wunsch noch mehr zu erfahren, mehr zu sehen. Wie wurden in dieser doch eher kleinen Anlage die Ziegel gebrannt? Nun, an diesem Tag werde ich das sicher nicht mehr erfahren. Also zum Abschied als Entschädigung noch ein Selfie, soviel Selbstdarstellung muss sein :-). Der einzige größere Stapel Ziegel im Außenbereich, ordentlich aufgestapelt, alles noch heile. Nach 25 Jahren sieht das jetzt nun nicht aus. Langsam auf den Rückweg machen, froh, in Ruhe Fotos gemacht zu haben, froh, freunldich mit den Eigentümern/Aufpassern umgegangen zu sein. Das bestärkte mich in meinem Bestreben, auch bei zukünftigen Spots immer den offiziellen Weg der Begehung zu suchen. Auch weiß ich jetzt, wem das Gelände gehört und wie der freundliche Aufpasser heißt. - Wie sich später herausstellen sollte, erwies sich die Recherche doch als ungewönlich schwierig. Hier muss ich noch einmal tiefer ansetzen, evtl. noch einmal dort klingeln. Vielleicht kann ich so noch mehr in Erfahrung über diesen Ort bringen. Nachdenklich machte ich mich nun tatsächlich auf den Rückweg, vorbei an dieser kleinen Hütte. Ob dort wohl ein großer Hund wohnte und alles brav bewacht hat? Auch das könnte ich Herrn S...fragen .-).
- Alina Orav - Est | Urbexart - Lost Place- Und Streetart Photography | Krefeld
Streetart I Graffiti I Murals I Dokumentation in Wort und Bild I Documentation in words and pictures I Streetartphotography I Alina Orav I Deutschland I Internationale Straßenkunst I Gefährdung der Natur I Silk City Gallery 2021 Krefeld I Krefelder Perspektivwechsel I Kultur I Kultur in Krefeld I Kuratorin Fredda Wouters I Samara Blue I Seidenweberhaus Alina Anfang street art - Alina Orav/Estonia "Reduplicated Entrance " return Facebook * Homepage * Instagram Hidden, hidden, not visible. A small picture at St. Antonstr. Easy to miss. But very interesting when you hear about its meaning. Artist info (...) Annotation: Alina's picture was something special for me. Located on St. Anton Strasse, it was completely covered by scaffolding through the company sign. That's why I only became aware of it during the week. All I could see was an intense red color and I couldn't really see anything. Despite all my attempts, I couldn't take any sensible photos of the "making off" with me. Following this action, Alina was kind enough to provide me with detailed information about her painting including some photos. For me, these were insightful conversations with Alina Orav, who is remarkably multilingual with English, Estonian, Italian and Russian. We then agreed in English. I decided to reproduce the conversation 1:1 here in the hope that this would best explain what Alina said about her artwork. I will go into more detail on one or the other in the series of pictures, even if this makes the report a little more extensive. This little work of art deserves it! Especially at heart I want the home page der put. It documents the extreme versatility of the still young artist, who is not only concerned with street art. The title of the picture comes from the artist herself. A very big thank you to Alina for her support. I value that as appreciation for my projects :-). * * * Alina Info Alina Orev to her picture Alina 08/05/2021: As you can see in the last photo - the black frame or border is part of the work. Also the windows of the upper floor continue the black frame... There are portals in other portals that are represented in the architecture of the building. Alina 08/05/21: There is also a precise vantage point from which I can photograph my work. It's across the street from the white footprints. You can also zoom in (depending on the camera). But the important part of the work is also above the painting. I play with the architecture of the existing building. Alina 08/10/21: I admire the geometric architecture of the silk weavers house. The line where the architecture ends and my painting begins is optically merged. The painting continues the architecture. The shape of the building from a bird's-eye view is reminiscent of a step pyramid, which adds a lot of historical context. Following this idea, I have depicted portals within portals on the surfaces of the structure. The painted image can be perceived as a counterpart to the step pyramid. According to Carl Gustav Jung, houses in dreams can represent the psyche of the person who perceives them. In this sense we have reached the inner child - the heart of the building - fragile, immaterial, almost fading into the wall of its heavy, robust, physical, protective concrete temple. * * * Questions to Alina 08/10/21 as a supplement to her explanations Question: Do you have a title for your picture or did I miss it somewhere? ;-) Yes. The title is "Reduplication of input". I interpret the title to mean that Alina fitted her painting into the structure of the building's facade, so to speak, and thus created a new, additional entrance. Question: A remarkably sensitive and thorough explanation of your image. I'll have to keep that in mind a few more times as I edit. I also found it fascinating that your picture was the only one that could only be seen properly after the scaffolding was removed. My feeling is that you hid while painting until everything was finished. I don't think that was on purpose, was it? Alina : Yes, the scaffolding situation was given. It was not planned. I myself first saw the work from the photos when the scaffolding was being dismantled. That's why I would be very happy about photos of the work. Question: Can you also tell me something about what the baby is holding? and what does the red ball a little to the left mean? Alina: "The baby is holding a small blue sphere in his hand. If a tunnel is a void, then a sphere is a round object that can be given different meanings depending on the context. The red ball is set in motion by the handrail of the stairs. The red ball is painted red similar to the child. Therefore, they could be related. They also create horizontal movement in the composition of the painting. The ball that the child is holding is of a similar color to the vertical cavities. Therefore, they too may be related or have a similar origin. The blue parts of the painting (including the blue sphere) create vertical movement in the composition. The sphere could also be interpreted as floating in the air due to its vaporous halo." Question: I heard that you recently became a mother :-). maybe it has something to do with your choice of subject? Alina: "The motherhood experience definitely influenced my decision to paint the child." One more thing about the child: if the building is a dream house, then the baby is a fragment of it. It is a symbol of new beginnings, birth of new ideas and also refers to future human generations. Meanwhile in the context of a human psyche - it could be a movement in the opposite direction - back to our childhood, the encounter with our own inner child. However, if the building is demolished, the baby will symbolize the inevitable passage of time - growing up. Also erasing memories." Source: Alina Orac personally Artist information Alina Orav Alina Orav born 1989 is an Estonian visual artist. She is a member of the Estonian Artists and Painters Association. She received her master's degree from the Estonian Academy of Fine Arts in 2017. She has also studied at universities in Florence and Vancouver and practiced anamorphic illusion art in London 2013 and Amsterdam 2015. She also did an internship in animation (2018) in Volda. For 16 years she has presented her works nationally and internationally at various solo exhibitions. She also showed her art at group presentations and street art festivals in Estonia, Germany, Denmark, Netherlands, Italy, Finland, Russia, Latvia, Iceland, Canada, Japan and the USA. Alina Orav has also been a curator of various group exhibitions in Finland and Canada. In 2017, Alina received a grant to develop the Polyview image - a painting that can be viewed and interpreted from different specific perspectives, each time showing a different individual composition. In 2018 she presented her invention at a world congress of the International Federation of Theater Studies in Belgrade. In the same year she presented her first multi-perspective animation at Tallinn Art Week. Alina's work can be found in private collections in Estonia, Finland, Sweden, Germany, Italy, England, Iceland, Russia and the USA. Source: official information o f City of Krefeld
- About Me | Samara Blue - Artist & Creative Journey
Who is Samara Blue? Discover my creative, digital art, photography, working process, inspirations and the thoughts behind my art. 14.09.26 Und manchmal entdecke ich Ideen, Gedanken oder kleine Details aus meiner Arbeit an anderer Stelle wieder. Dann nehme ich es mit einem Lächeln. Offenbar war die Idee gut genug, um weiterzureisen. 17.09.26 Das „Reinfuchsen“ nehmen wir als weiteres Merkmal für „Einfach ich“ mit: Interesse führt bei dir nicht nur zum Ausprobieren, sondern häufig zum tieferen Verstehen, Weiterlernen und irgendwann zum Verbinden mit dem, was schon da ist. Wieder etwas, das wir später eher sichtbar machen als behaupten. Hi, ich bin Kerstin – online meistens Samara Blue. Wenn du bis hierher gefunden hast, bist du schon ein Stück durch mein kreatives Zuhause gelaufen. Also wird es vielleicht Zeit, auch die Frau kennenzulernen, die hier Bilder baut, Geschichten sammelt, Dinge ausprobiert und gelegentlich mehr Ideen aufhebt, als vernünftig wäre. Eine klassische Vita wirst du hier allerdings nicht finden. Mich interessiert weniger, wann genau etwas in meinem Leben passiert ist oder wann ich was gemacht habe. Viel spannender finde ich die Frage, was davon geblieben ist – und wo es heute wieder auftaucht. Manche Dinge begleiten mich seit Jahrzehnten, andere sind irgendwann am Wegesrand aufgetaucht und geblieben. Und erstaunlich oft begegnen sie sich später wieder. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon immer eine ziemliche Sachensucherin war. Ich schaue gern rechts und links des Weges, entdecke Dinge, hebe sie auf und nehme sie mit – manchmal tatsächlich, manchmal nur im Kopf. Nicht alles davon brauche ich sofort. Manches landet erst einmal in irgendeinem Kasten oder Nähkorb, auf der Festplatte, in einem meiner Notizbücher oder auf einem der vielen Zettel und Post-its, die längst nicht nur meinen Schreibtisch bevölkern. Erstaunlich oft kommt irgendwann der Moment, an dem genau so ein Fundstück wieder auftaucht und plötzlich zu etwas anderem passt. Dann wird aus einem Foto, einem Stück Stoff, einer Erinnerung, einem Gespräch, einer Farbkombination oder einer Idee vielleicht der Anfang von etwas Neuem. Und manchmal entsteht etwas überhaupt erst beim Machen. So wie Finda. Die war so gar nicht geplant – brauchte ich eigentlich noch mehr Arbeit? 😂 Sie tauchte während der Arbeit an meiner Webseite auf, fand ihren Platz und sammelt inzwischen als meine kleine Auszubildende ihre eigenen Nüsse. Offenbar funktioniert die Sachensucherei also auch digital. 😄 … und weil ich längst gelernt habe, dass nicht jedes Teil sofort seinen Platz finden muss, stöbere ich bei neuen Ideen, Aufgaben oder Projekten gern erst einmal in meiner eigenen Fundgrube. Man weiß schließlich nie, was dort schon auf seinen Einsatz wartet. 😉 Aus einer einzelnen Idee wird bei mir ziemlich schnell ein Projekt. Nicht unbedingt, weil ich es von Anfang an so geplant hätte. Oft entwickelt sich eine Arbeit erst nach und nach: Ein Teil kommt zum nächsten, eine Möglichkeit bringt mich auf eine weitere, und irgendwann merke ich, dass aus der ursprünglichen Idee längst etwas Größeres, Vollständigeres geworden ist. Dabei lasse ich einer Arbeit immer genügend Raum, sich zu entwickeln – und mir manchmal auch selbst zu zeigen, was ihr noch fehlt oder was sie eigentlich braucht. Ich mochte schon beim Nähen meiner Tanzkostüme diese vielen kleinen Teile, die für sich genommen für mich schon etwas Besonderes waren. Eine Borte, ein paar Perlen, ein Stück Stoff, irgendein kleines Schmuckelement – und mit der Zeit wurde daraus etwas, das vorher so noch nicht existiert hatte. Ja, das konnte dauern. Aber gerade dieses Wachsen hat mich immer fasziniert. Daran hat sich erstaunlich wenig geändert. Heute liegen vielleicht keine Perlen und Borten vor mir, sondern Fotos, Render, Texturen oder andere digitale Fundstücke. Aber ich mag noch immer dieses Zusammenspiel vieler einzelner Teile – und den Moment, in dem sie anfangen, miteinander zu funktionieren und aus einer Idee langsam ein Ganzes wird. Und irgendwann kommt der Punkt, an dem ich weiß: Jetzt ist es fertig. Diesen Moment mag ich besonders. Vielleicht gerade deshalb, weil jedes abgeschlossene Projekt ein kleiner Meilenstein für mich ist – und gleichzeitig wieder Platz für das nächste schafft. Diese Freude daran, aus vielen einzelnen Dingen etwas Eigenes, etwas Neues entstehen zu lassen, gab es lange bevor diese Webseite entstand. Genäht, gebastelt, geschrieben und gestaltet habe ich schon viel früher – eigentlich, solange ich denken kann. Lange Zeit stand ich außerdem selbst vor der Kamera: beim orientalischen Tanz und später beim Spiel mit dem Feuer. Eigentlich war es sogar das Feuer, das mich schließlich hinter die Kamera brachte. Ich suchte jemanden, der Fotos von mir mit Feuer im Schnee machen würde. Die Feuerbilder habe ich bis heute nicht. Dafür fand ich meinen Mann, bekam irgendwann eine seiner Kameras in die Hand – und entdeckte ziemlich schnell, dass ich mich hinter der Kamera ausgesprochen wohlfühlte. 😄 So entstand schließlich auch diese Webseite – mit unseren ersten gemeinsamen Fototouren. Sie war ursprünglich der Ort für meine Bilder und entwickelte sich mit mir beständig weiter. Inzwischen ist selbst die Gestaltung meines kreativen Zuhauses zu einem eigenständigen Projekt geworden, an dem ich genauso gern tüftele, ausprobiere und weiterbaue wie an meinen Bildern und Geschichten. Aus einfachem Fotografieren wurden Ausflüge, aus Ausflügen manchmal Recherchen und aus einem Motiv nicht selten eine Geschichte. Lost Places und Street Art mit ihren Geschichten und Hintergründen bekamen über viele Jahre einen großen Platz in meiner kreativen Welt und damit auch auf dieser Webseite – und mit ihnen die Menschen, Orte und Begegnungen, die ich unterwegs fand Mit der Fotografie entdeckte ich auch intensiver die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung. Anfangs ging es mir vor allem darum, meine Fotos zu verbessern. Aber neugierig, wie ich nun einmal bin, entdeckte ich ziemlich schnell, was man einem Bild sonst noch alles antun kann. 😄 So wurde die Bildbearbeitung beinahe sofort zu einem wichtigen Teil meiner kreativen Arbeit. Mit der Zeit wurden meine Bearbeitungen gezielter und ausgewählter. Denn nicht nur festzuhalten, was ich durch die Kamera sehe, sondern daraus auch das zu machen, was ich mir vorstelle, macht für mich bis heute einen enormen Reiz aus. Irgendwann kam zu all dem noch eine weitere gestalterische Möglichkeit hinzu. Mit DAZ Studio musste ich Bilder und Szenen plötzlich nicht mehr mit der realen Kamera einfangen, sondern selbst aufbauen, mit ihnen experimentieren und Welten entstehen lassen, wie sie meiner Fantasie entsprangen – lach, und immer noch entspringen. DAZ hat dabei nichts von dem ersetzt, was an kreativen Möglichkeiten schon da war. Es hat mir vielmehr eine äußerst ergiebige neue Möglichkeit eröffnet: etwas zu erschaffen, das ich mit meiner Kamera so nicht finden und fotografieren kann. Und inzwischen fangen diese Welten an, sich mit realem, fotografiertem oder anders entstandenem Material zu verbinden. DAZ wird deshalb auch weiterhin einen wichtigen Platz in meiner Arbeit haben. Auf dieser Webseite ist davon im Moment noch deutlich weniger zu sehen, als seiner Bedeutung für mich entspricht. Das soll sich auch wieder ändern – nur nicht mehr über die reine Menge an Bildern. Künftig möchte ich diesen Teil bewusster auswählen und in einer kuratierten Form zeigen. Auch heute verbinden sich immer wieder viele einzelne Fäden zu neuen Mustern. Fotografie, DAZ, Photoshop, Schreiben, Recherche, Fundstücke und Erinnerungen stehen für mich längst nicht mehr einfach nebeneinander. Immer öfter reizt mich gerade die Frage, was passiert, wenn ich sie miteinander verbinde – wenn ich sie visuell auf ein gemeinsames Spielfeld schicke. Compositing ist dabei etwas, das mich schon seit vielen Jahren fasziniert und dem ich mich inzwischen ganz bewusst nähere. Vielleicht auch deshalb, weil darin eben so vieles zusammenkommt, was ich ohnehin gern tue: suchen, sammeln, ausprobieren, verändern und aus ganz unterschiedlichen Teilen etwas Eigenes entstehen lassen. Etwas, das vielleicht den einen oder anderen Betrachter berührt, zum Nachdenken bringt oder die eigene Fantasie lebendig werden lässt. Dabei muss nicht jede Verbindung sofort funktionieren. Manches passt wunderbar, manches erst nach dem dritten Anlauf und manches eben gar nicht. Aber genau dieses Ausprobieren macht für mich einen großen Teil des Reizes aus. Ich bin selbst ziemlich gespannt, wohin mich das noch führen wird. Nicht alle Welten, die in meinem Atelier entstehen, bleiben in einem einzelnen Bild. Manche wachsen weiter, bekommen eigene Geschichten, Orte und Figuren – und manchmal entwickeln gerade diese Figuren erstaunlich schnell ihren eigenen Kopf. Schreiben, Geschichten erzählen und Welten bauen gehören für mich deshalb inzwischen genauso selbstverständlich dazu wie Bilder zu bauen. Besonders spannend wird es für mich, wenn beides ineinandergreift: wenn ein Bild eine Geschichte anstößt, Worte plötzlich Bilder entstehen lassen oder eine Figur während der Arbeit Eigenschaften entwickelt, mit denen ich selbst nicht gerechnet habe. Vielleicht ist das auch der Punkt, an dem sich für mich vieles wieder trifft. Ich möchte nicht nur etwas zeigen oder erzählen. Ich möchte den Betrachter oder Leser ein Stück mitnehmen, wenn er mag – in eine Stimmung, einen Gedanken, ein Gefühl oder eine Welt, in der die eigene Fantasie noch genügend Platz bekommt. Was daraus als Nächstes entsteht? Das weiß ich meistens selbst noch nicht so genau. Irgendwo wartet vermutlich schon das nächste Fundstück, eine Idee, ein Bild oder eine Geschichte darauf, entdeckt zu werden. Und falls ich daran vorbeilaufe, habe ich inzwischen ja Unterstützung. Finda hält schließlich ebenfalls die Augen offen. 🐿️😉 E infach Ich Einen ganz besonderen Platz hat dabei inzwischen Hidden Magic – The Great Rift. Mein Herzensprojekt begleitet mich schon seit einigen Jahren und hat sich im Dezember 2024 schließlich in seiner entgültigen Form auch auf dieser Webseite häuslich eingerichtet. Lange habe ich überlegt, ob ich die Geschichte überhaupt veröffentlichen möchte. Aber bevor sie irgendwann in einer Schublade Staub ansetzt, dürfen Amelie und Nikita nun ihren Weg hinaus in die Welt antreten. Wohin dieser Weg sie führen wird? In eine Welt, die schon einiges für die beiden bereithält, von dem sie selbst noch nicht die geringste Ahnung haben. 😉 My Way of Art | Just Me return Kerstin Ellinghoven aka Samara Blue Hi, I'm Kerstin Ellinghoven - better known online as Samara Blue. This name comes from my time as founder and dancer of the Moonlight Dancers, a group that combined oriental dance and fascinating fire shows. This creative phase shaped me and the name still accompanies me today on my artistic paths in digital and photo art as well as local photo reportages. How I got behind the camera My love of photography began indirectly with the search for cool pictures of my fire shows. That's when I met Dark Lord Ellia, a photographer and artist from Krefeld - and now my husband. I'm still waiting for the promised fire photos, but I discovered that my place is behind the camera and not in front of it. I dedicate myself to photography with a lot of passion and curiosity, am constantly learning new things and usually let my gut feeling guide me. My old Nikon D700, without automatic controls, is my favorite - it demands real craftsmanship and connects me more intensely with my subjects. Although I don't do photography professionally, I see it as my creative form of expression. I love capturing special moments for people - from emotional weddings and sensitive baby belly shoots to glittering oriental dance shows. Capturing emotional memories for dancers is particularly close to my heart. It fulfills me to give them pictures in which they like themselves - a feeling that for me goes far beyond my own time on stage. Lost Place Photography My entry into photography began with lost places - thanks to my husband, who initially took me to such abandoned places. My fascination for the stories and backgrounds of these places eventually led me to create my website “Samara Blue - Urbexart”. Even though my focus today is on digital art, this name reminds me of my photographic beginnings. My approach was never to cover as many spots as quickly as possible. I wanted and still want to feel the atmosphere of the places, discover their stories and bring them to life through my pictures. Every project is time-consuming: from discovering the places to researching, selecting and editing the photos. I consciously take the time to capture the uniqueness of each place and gather background information. Lost places, often forgotten buildings from recent history, are more than just backdrops for me - they tell of life that once was and stimulate the imagination, allowing us to participate in long-gone history. Lost Place Photograpy Streetart & Favourites I came to the subject of street art rather by chance. Many of my photos show colorful graffiti and urban artworks that were simply too good to gather dust on my hard drive. Fascinated by the stories behind these works, I began to research artists and find out their intentions. It gets particularly exciting when artists like Ben Mathis, Klaus Klinger or Karsten Breidenbroich share their insights. The Kiefernstraße in Düsseldorf with its beautifully colored houses remains a project close to my heart - a vibrant hotspot of urban art that is constantly changing. I am also always fascinated by the regularly recurring urban art events in Krefeld. They not only offer inspiring works of art, but also the perfect opportunity to get in touch with artists. These encounters give me a deep insight into their creative processes and enrich my view of their works. As a Krefeld native, my photographic heart naturally goes out to the regularly recurring urban art events. In addition to great pictures, there are also many opportunities to get in touch with the artists and gain a deeper insight into their creative process. I am also interested in unusual places with history or a special atmosphere. One example of this is the Schlaraffia Crefeldensis in “Et Klöske” - a fascinating place that I had the opportunity to photograph. It was a very special encounter, as women are not usually allowed in here. Projects like this give me the opportunity to make stories visible and capture places in a special way. Urban art and special places - for me, both combine photography and curiosity in their most beautiful form. Urbanart Krefeld 2023 Urbanart Krefeld 2015-2021 Dü-Kiefernstraße Favourites Digital Art, Photography & Words Today, digital art has become an important part of my creative work. Thanks to my husband, I discovered DAZ Studio, a creative tool that allows me to bring characters, animals and entire worlds to life. Much like photography, light, perspective and atmosphere play a key role in every scene. From many small ideas, images gradually evolve, often finding their way into little stories of their own. During the pandemic, this form of creativity became an important part of my everyday life and has remained so ever since. It opened up new ways for me to express myself artistically and to develop my ideas further. Some of my artwork is now also available as high-quality fine art prints, encouraging me to keep exploring new subjects, techniques and creative approaches. Images and words often belong together for me - but not always. Sometimes a picture naturally inspires a thought, a short text or even a small story. On other days, I simply enjoy experimenting with light, colour, perspective or new creative techniques. Not every image needs to tell a story. Some are created simply for the joy of the creative process or because I want to explore something new. It is exactly this variety that makes creativity so fascinating to me. In the near future, I would also like to share more about the way I work. From the first ideas and handwritten notebooks to storyboards, digital tools and Photoshop, many steps take place behind the scenes before an image is finished. Often, just as much creativity goes into the journey as into the final artwork itself. Digitale Art Art Print Publisher PRINTLER Homepage | Design The Story Behind My Website: The design of my website is just as much a part of my creative journey as the artwork itself. It was originally created to present my activities as a dancer. At the time, I had to decide whether to learn programming myself or use a website builder. I consciously chose the latter because I wanted to invest my time in creating content, images and stories rather than writing code. Today, I work with Wix. But even with a website builder, a website is never created at the push of a button. Layouts need to be refined, colours carefully coordinated, texts revised and images thoughtfully integrated. Different screen sizes, mobile devices and ongoing technical changes continually require new solutions. Over the past months, I have been redesigning large parts of my website step by step, fundamentally rethinking its layout, structure, translations and search engine optimisation. As my website is available in both German and English, I translate all content myself. I deliberately avoid automatic translations to ensure that not only the words, but also their meaning, tone and atmosphere are preserved. My website continues to grow and evolve, just as I do. It is not a finished project, but one that develops with every new idea, every image and every story. A comprehensive redesign like this cannot be completed within just a few weeks. To be honest, I still have no idea how long it will take. But I firmly believe the time is well invested. Step by step, I continue to improve the content, the design and the technical quality of the site. Despite all the challenges, I still enjoy every part of the process. Sometimes working on my website reminds me of the old sticker albums I loved as a child ☕ – just with a little more technology and considerably more coffee. Hobbys | More Than a Hobby My everyday life isn't just about my website, photography and digital art. Many small passions have been with me for years. They inspire me, bring me joy and are simply great fun - often in the most unexpected moments. Photography has been part of my life for many years and remains one of my greatest passions. I still love heading out with my camera, discovering new perspectives and capturing those special moments that often disappear far too quickly. Another passion of mine is digital art. With DAZ Studio, Photoshop and plenty of small ideas, images, illustrations and sometimes even entire stories begin to take shape. Experimenting with new techniques is one of the things I enjoy most about the creative process. Reading is simply part of my everyday life. Books open the door to new worlds, let my imagination wander and often inspire new ideas of my own. Over the years, my husband and I have built a small library together, which continues to grow. We also love browsing flea markets and second-hand bookshops, where you never know what hidden treasure you might discover. I also enjoy cooking and baking, especially when I can try something new or when not all the ingredients happen to be in the cupboard. A little improvisation is often part of the recipe, and sharing the result with my husband is half the fun. During the winter months, we occasionally dive back into the world of World of Warcraft. Although everyday life doesn't always leave much time for gaming, it's a wonderful way to relax, have fun together and escape into another world for a while. Whenever I get the chance, you'll probably find me in one of the cafés in my hometown. With a good cup of coffee and a slice of cake, my thoughts seem to sort themselves out almost automatically. New ideas often appear there, sometimes even the first lines of a story, and every now and then I end up having a lovely conversation with someone I might never have met otherwise. Those little moments are among the highlights of my day. I also hope to rediscover another long-standing passion: designing and sewing my own clothes. My sewing machine is finally ready again, and I'm looking forward to bringing fabrics, patterns and creative ideas back to life, one project at a time. There are still countless ideas, projects and stories waiting to be explored, and that's exactly what I'm looking forward to. What Does Creativity Mean to Me? Creativity has been part of my life for as long as I can remember. To me, it has never been a goal or a skill that can be measured or reduced to a set of rules. It is a journey that keeps evolving - sometimes exciting, sometimes surprising - always inviting me to discover something new. As a child, I turned just about everything I could find into little creative projects. Cardboard boxes, paper, scraps of fabric or things I found in nature - somehow they always became something new. Later came creative workshops, new techniques and ever more ways to express myself. Of course, I had no idea back then where this path would eventually lead. Looking back, I see it as the beginning of a journey that took me through dance and photography before finally leading me to digital art. Whenever something sparks my curiosity, I simply get started. I have never spent much time wondering whether it really suited me or whether I was capable of doing it. Most of the time, my curiosity has been quicker than my doubts. That's probably why I have never drawn clear boundaries between different creative fields. Whether it's dancing, photography, digital art, writing or building a website - to me, they are all different ways of expressing the same creativity. Many years ago, while my husband and I were getting to know each other, he introduced me to the world of digital photography. That became another turning point in my life. Holding a camera suddenly changed the way I looked at the world. Light, perspective and atmosphere became something I consciously noticed and wanted to shape. Years later, DAZ Studio opened yet another door. For the first time, I wasn't just capturing what already existed - I could create worlds that had previously existed only in my imagination. Over the years, I have learned that creativity is much more than simply mastering techniques. I love discovering new software and learning how to use new tools. But technique alone does not create creativity. To me, it is a craft that serves the original idea and helps bring it to life. The truly exciting part begins when a mood, a thought or a story grows into something entirely its own. Unfortunately, creativity cannot be planned - or perhaps that's exactly the beauty of it. My best ideas rarely appear while I'm sitting at my desk. They are much more likely to arrive during a walk, in a café or in the middle of a conversation. They often show up precisely when I'm not looking for them. That's when it's time to grab a notebook and write things down. To me, creativity is a combination of curiosity, emotion, patience and openness. It needs space and freedom in order to grow. Over the years, I have also realised that creativity has the power to bring people together. A picture, a photograph, a story or a dance can quickly become a shared language. They can express emotions, awaken memories or simply bring a smile to someone's face. Perhaps that's one of the reasons why creativity means so much to me. I don't see my art as a competition, but as a part of my life. I want to keep learning, discovering and growing - not to keep up with others, but because I genuinely enjoy the journey itself. That, to me, is a part of personal freedom. Awards & Honors A selection of official recognitions for my digital artwork. Each entry links to the corresponding official competition or winners page. July 2026 – Honorable Mention, Renderhub Sexy Robot Contest III Artwork: Bionic Dreams - CNR-H4 Official Winners Page March 2026 – 1st Place, Renderosity - 6th Annual 2026 Pin-Up Contest Artwork: Sweet on Weels Official Winners Page April 2023 – 2nd Place, DAZ3D Contest - Great Render Challenge: Week 1 Artwork: Dreams Never Die Official Winners Page On My Way to Serenity In the digital world, impressions of people are often formed within seconds. They may not necessarily be accurate, while a person's true character has usually developed over many years. Not every statement reflects what really matters to me, because some feelings and impressions are simply snapshots of a particular moment. That's why I would like to share a few thoughts here that I know I can still stand behind with conviction tomorrow. 𝐹𝑜𝑙𝑙𝑜𝑤 𝑦𝑜𝑢𝑟 𝑑𝑟𝑒𝑎𝑚𝑠. A life without dreams? Not my thing. I will always follow my own dreams, even when they are sometimes little more than a quiet whisper. 𝑄𝑢𝑎𝑙𝑖𝑡𝑦 𝑜𝑣𝑒𝑟 𝑞𝑢𝑎𝑛𝑡𝑖𝑡𝑦. I don't need to publish something every day. When I have something I want to share, I do so with conviction. And when a project needs time, that's exactly what I give it. 𝑁𝑜 𝑛𝑒𝑒𝑑 𝑡𝑜 𝑟𝑢𝑠ℎ. There is strength in taking things slowly. I give myself the time I need. 𝑀𝑦 𝑙𝑖𝑓𝑒, 𝑚𝑦 𝑝𝑎𝑡ℎ. There is always something new to discover at every stage of life. That's what makes the journey through life so exciting to me and keeps me moving forward, sometimes faster, sometimes slower. What matters is that I move at my own pace. 𝐼 𝑓𝑖𝑛𝑑 𝑝𝑒𝑎𝑐𝑒 𝑤𝑖𝑡ℎ𝑖𝑛 𝑚𝑦𝑠𝑒𝑙𝑓. That's where I find the place that feels right for me, where I feel grounded. 𝑇ℎ𝑒 𝑚𝑜𝑠𝑡 𝑖𝑚𝑝𝑜𝑟𝑡𝑎𝑛𝑡 𝑟𝑒𝑐𝑜𝑔𝑛𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛 𝑖𝑠 𝑚𝑦 𝑜𝑤𝑛. If I am happy with my work, that is the most important measure for me. Of course, I am delighted when other people enjoy my images too. But their value to me should not depend on how much approval they receive from others. 𝑂𝑝𝑒𝑛 𝑐𝑜𝑛𝑣𝑒𝑟𝑠𝑎𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠 𝑚𝑎𝑡𝑡𝑒𝑟 𝑡𝑜 𝑚𝑒. Misunderstandings can arise quickly. That's why honesty, loyalty and respectful communication matter more to me than assumptions. 𝑇𝑜 𝑚𝑒, 𝑎 𝑝𝑒𝑟𝑠𝑜𝑛'𝑠 𝑡𝑟𝑢𝑒 𝑣𝑎𝑙𝑢𝑒. … is not defined by status, possessions or intelligence. It shows in the way they treat other people. 𝐼 𝑙𝑖𝑘𝑒 𝑚𝑦𝑠𝑒𝑙𝑓, 𝑤𝑖𝑡ℎ 𝑎𝑙𝑙 𝑚𝑦 𝑠𝑡𝑟𝑒𝑛𝑔𝑡ℎ𝑠 𝑎𝑛𝑑 𝑤𝑒𝑎𝑘𝑛𝑒𝑠𝑠𝑒𝑠. They are part of who I am. If there is something I want to learn, I will learn it. But I don't have to be good at everything or like everything simply because other people do. 𝑇ℎ𝑒𝑟𝑒 𝑖𝑠 𝑛𝑜 𝑠𝑢𝑐ℎ 𝑡ℎ𝑖𝑛𝑔 𝑎𝑠 𝑝𝑒𝑟𝑓𝑒𝑐𝑡𝑖𝑜𝑛. In my art, I don't believe in perfection, but in development. There is always something new to learn, discover or improve, and that's exactly what keeps creativity alive for me. 𝐴𝑛𝑦𝑜𝑛𝑒 𝑤ℎ𝑜 𝑤𝑎𝑛𝑡𝑠 𝑡𝑜 𝑖𝑠 𝑤𝑒𝑙𝑐𝑜𝑚𝑒 𝑡𝑜 𝑤𝑎𝑙𝑘 𝑏𝑒𝑠𝑖𝑑𝑒 𝑚𝑒 𝑓𝑜𝑟 𝑎 𝑤ℎ𝑖𝑙𝑒. But no one else decides where my path will lead. 𝑅𝑒𝑠𝑝𝑒𝑐𝑡, ℎ𝑜𝑛𝑒𝑠𝑡𝑦, 𝑡𝑜𝑙𝑒𝑟𝑎𝑛𝑐𝑒 𝑎𝑛𝑑 𝑙𝑜𝑦𝑎𝑙𝑡𝑦. To me, they form the foundation of how we treat one another and of every good relationship. 𝑆𝑜𝑚𝑒 𝑡ℎ𝑖𝑛𝑔𝑠 𝑛𝑒𝑒𝑑 𝑡𝑖𝑚𝑒. Not everything can be planned or forced. Some things simply need to be allowed to grow. And learning to trust that is one of the greatest strengths for me. Perhaps that is my greatest freedom: being allowed to learn, to remain curious and to follow my own path at my own pace.Not because it is perfect. But because it is mine. With this in mind, have fun browsing and be patient if it takes a while for a page or a topic to be finished. It's my time :-). Your s Samara Blue/Kerstin Ellinghoven Krefeld in November 2023
- Michele Buscio/Streetart/Italien/My Way of Art/Urbexart/Samara Blue/Dreamtime
Streetart I Graffiti I Seidenweberhaus I Silk City Gallery 2021 I Krefelder Perspektivwechechsel I Michele Buscio I Straßenmaler Italien M. Bucio Anfang street art - Michele Buscio/Italy "The new direction " return youtube Facebook If you walk past the beautiful horse on the 1st floor to the next staircase, dark boats by Michele Buscio catch your eye. A rtist info(...) Artist information Michele Buscio Infos M. Buscui Annotation : Fortunato Depero (March 30, 1892 - November 29, 1960) was a versatile Italian painter of theItalian Futurism . My first thought about Michele's painting style was Cubism. During further research on the Internet, I then learned that this art movement actually wanted to differentiate itself from many things, including Cubism. Since in my opinion one cannot write any reports about it without a well-founded basic knowledge in artistic matters, I will leave it with the words below from Michele, who was kind enough to send me his intention for his picture. I just like it very much and I don't need more words on this. You can find a few thoughts and feelings in thepicture series . Michele : "Hello Kerstin, this is a copy of Depero, a futuristic painter of the 1930s. The picture is a homage to Beuys, who as a teacher instructs his students like the gondolier does with his trainee. Kind regards, Michele" Source: Michele Buscio personally * * * From Reichelsheim (Odenwald) Michele Buscio originally comes from Molise (central Italy). He fell in love with a German woman in 1985 and has lived in Germany ever since. Since retiring from work, he has been engaged in painting. He is self-taught and has developed into a plaster painter over the years. He has already taken part in various festivals in Germany, Italy, France, the USA and Mexico. In months without festivals, he draws and paints portraits of friends, acquaintances and street art colleagues. He often rides his bike to festival events. Source: official information ofCity of Krefeld
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Wix Blog Wix Blog provided by Wix.com Ltd. is set up on this website. The blog is currently not publicly accessible. The blog’s comment and rating functions are disabled. The blog is technically provided and managed by Wix.com Ltd. Where personal data is processed in this context, the general information on data processing by Wix in the section “Hosting and Provision of the Website by Wix” applies. 11. External Links and Social Media 11.1 External Links This website contains links to external websites and third-party services. In the case of simple external links, merely accessing this website does not establish a connection to the linked website. A connection to the respective provider is established only when a visitor clicks the corresponding link. After the external website has been accessed, the privacy policy and data processing practices of the respective provider apply. 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- Kieferngoes40/Turbo Urban goes Kiefern | Urbexart
Streetart I Opty I Turbo Urban I Graffiti I Austellung I Urbanart I Streetart Düsseldorf I Kieferngoes40 I Kiefernstraße I Kiefernbleibt I Kiefern4ever I Bildokumentation #piniengoes40 - Turbo Urban goes pine trees return August 21 - September 05, 2021 Opening hours: Tue.-Thu. 4-8 p.m., Fri.-Sun. 12pm-8pm (or by appointment) Experiencing an art exhibition is a very individual experience for every visitor who is more or less knowledgeable about art and/or interested in art. A street art/graffiti exhibition is a whole new chapter. Exhibits of the most varied colors by 40 Düsseldorf street art and graffiti artists can be found here in a small space. Coming together on the occasion of the 40th birthday of the legendary Kiefernstrasse in Düsseldorf. Continue reading(...) You can find the exhibiting artists here(...) Künstler Turbo Urban Pines 2021 - Exhibiting Artists AMI-ONE I AURA AEROSOLS I SEBASTIAN BARTOTAINMENT KALITZKI I BENNI PEACEMAKER I BLIND DON I COKYONE I COLEBLAQ I CREEPKOLLEKTIV I DJANGO LENS SOUP I FUME I FUXUNDSCHALTER I GANGEULE I I AM ARTIG I KALLE I KATER I KILLER I KLAUS KLINGER I MAGIC I MARC HENNIG ( MAJO BROTHERS) I META I METRAEDA I MEXER I MOH ONE I OHNO I OLDHAUS I POZT137 I PQUS I QUER I RADON I RAWR I RNDL I ROBERT ROSCHWIG I ROPE I RUMI ILLUSTRATION I SABOTAGE I SADAM I SIAM (KSR) I STORYDUO I STRASSENMAID I STUESSYDAN I TOM71 I YOD Annotation: I photographed the preview of this Turbo Urban exhibition from the eyes of a visitor to the Kiefernstraße and not with the intention of catalog-capable images. For me, the Kiefernstraße has, among other things, something weird, something special, in any case, nothing high-gloss images moderate. So I gave the photos my personal look, but made sure not to falsify the pictures themselves.
- Camilla Margarito - I | My Way of Art I Urbexart
Silk City Gallery 2021 Krefeld I Seidenweberhaus I Streetart I Graffiti I Mural I Camilla Margarito I Italien I Siamese Twins I Bilddokumention Anfang Camilla street art - Camilla Margarito/Italy "Siamese Twins " return Facebook "True love and light are conjoined twins. One cannot exist without the other." ©Irina Rathmann Two in one interpreted by Camilla Margarito. Artist information (...) Artist Information Camilla Margarito Info Camilla Camilla says of herself that she finds it a little difficult to put into words the thoughts and associated emotions that surround us. That is why she loves art in its various forms. Words can be unclear. You have too many limits. Her pictorial composition for the Seidenweberhaus came about out of a certain curiosity. She doesn't want to show a work of art "carved in stone", but to illustrate simple considerations. The figure of the Siamese twins is unusual, especially the shape of a vase with two necks. Depicted and beautifully worked out, she has the beautiful similarities of the two forms. Camilla Margaret had f For her "little" picture, the idea of starting with these two brothers who have to master their lives as Siamese twins in one body. She wondered to what extent a symbiotic relationship can be perceived between the two. What level of organization and, above all, how much respect and understanding is required to live well and not invade the thoughts and freedoms of others in such a limited "space". In the case of the Siamese, it is nature that acts, and nature would likely endow these two people with infinite love and a boundless sense of oneness to enable them to handle life in the best possible way. But what would emerge in society, in family relationships, in work relationships, in all those close relationships where we can't choose our "fellow" people? Camilla wanted to present these relationships in a positive development. For them it is a numbers game. (From 1 + 1 = 1 or after all 2?) She then speaks of an encounter with the will to understand one another on deeper levels. Of an encounter aimed at a fair and mutual relationship that can manifest itself in an embrace, striving for mutual unity. This unity can also be represented by the vase with the two necks. She sees this vase as an object that, despite its fragility, shows stability and strength. This vase would show unity and diversity at the same time. In this part of the picture, she continues her game with the numbers. *For the design of the amphora, I took my inspiration from a ceramic from theGumelnite culture from the period 4500-4300 BC. be inspired." The considerations give her picture idea enormous strength, as she tells the person behind the camera with beaming eyes. Here one sees a possibility that society can learn from its "small" picture to organize itself too carefully in order to ultimately be able to live better together. Sources: Video krefeld.de, Camilla Margerito Annotation : At this point, thanks to Camilla for explaining her picture. Even if we viewers should (or should) have our own thoughts about urban art, I always find it enriching/complementing when the artist gives something of his own intention to the viewing path. * * * Camilla Margaret is a sculptress, Illustrato rin and street artist from Puglia, who now lives and works in Berlin. She studied at the Art Academy in Lecce (Puglia) in southern Italy and moved to Berlin in 2012, where she creates sculptures in plaster, wood and mixed media, ink drawings, prints and paintings in search of an original artistic language. In the last 10 years she has participated in various street painting festivals in Italy, France and Germany, often creating street paintings and murals together with her partner Martino Larocchia. Source: official information ofCity of Krefeld Krefeld, September 11, 2021

